Bauzeit Néolithique (≈ 4100 av. J.-C.)
Vermutete Erektion des Menhirs, ohne bestimmtes Datum.
XIXe siècle (vers 1850)
Zeichnung von Amédée Piette
Zeichnung von Amédée Piette XIXe siècle (vers 1850) (≈ 1865)
Erste bekannte Darstellung, idealisiert von Menhir.
1889
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 1889 (≈ 1889)
Offizieller Schutz des verbleibenden Fragments.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Menhir dit La Haute-Bonde (cad. C 1387): Rangliste nach 1889
Kennzahlen
Amédée Piette - Lokaler Historiker und Zeichner
Dokumentiert den Menhir unter dem Namen "Haute-Borne".
Ursprung und Geschichte
Der Menhir de la Haute-Bonde, in La Bouteille im Departement Aisne (Hauts-de-France) gelegen, ist ein Vestige der neolithischen Periode. Heute gibt es nur ein sichtbares Fragment am Rand der 963 Route. Dieser rechteckige Monolith, ca. 2 Meter lang, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von dem lokalen Historiker Amédée Piette (1808-1883) entworfen. Letzteres hatte ursprünglich "La Haute-Borne" genannt, ein Titel später in "La Haute-Bonde" korrigiert. Wie andere seiner Darstellungen ist diese Zeichnung wahrscheinlich idealisiert, was eher eine romantische oder rekonstruierte Vision als eine treue Reproduktion widerspiegelt.
Der Menhir wurde 1889 als historische Denkmäler eingestuft, die seinen Erbe Wert erkennen. Seine aktuelle Lage in der Nähe von RD 963 (57 Rue de Vervins) und fragmentarischen Zustand zeigen auf die zähen, aber anhaltenden Spuren von Megalithkulturen in dieser Region. Menhire, die während der neolithischen Periode errichtet wurden, sind oft symbolisch, beerdigungs- oder territoriale Orte gekennzeichnet, obwohl ihre genaue Funktion für diese Probe in Abwesenheit von detaillierten archäologischen Ausgrabungen in den Quellen unsicher bleibt.
Amédée Piette, örtlicher Historiker, spielte eine Schlüsselrolle in der Dokumentation dieses Denkmals. Sein Design, obwohl idealisiert, bleibt eine der wenigen alten Darstellungen zur Verfügung. Piette hat auch an anderen regionalen Standorten wie Foigny Abbey gearbeitet, deren grafische Restitution er vorgeschlagen hat. Diese Arbeit, wenn auch manchmal wissenschaftlich kritisch, bietet einen wertvollen Einblick in die Wahrnehmungen des Erbes im 19. Jahrhundert, zu einer Zeit, als die Archäologie noch als strenge Disziplin begann.