Logo Musée du Patrimoine

Alle Französisches Erbe klassifiziert nach Regionen, Abteilungen und Städten

Menhir de la Haute-Ronde à La Bouteille dans l'Aisne

Patrimoine classé
Patrimoine Celtique
Menhirs
Aisne

Menhir de la Haute-Ronde à La Bouteille

    Le Bourg
    02140 La Bouteille

Timeline

Néolithique
Âge du Bronze
Âge du Fer
Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
4100 av. J.-C.
4000 av. J.-C.
0
1800
1900
2000
Néolithique
Bauzeit
XIXe siècle (vers 1850)
Zeichnung von Amédée Piette
1889
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Menhir dit La Haute-Bonde (cad. C 1387): Rangliste nach 1889

Kennzahlen

Amédée Piette - Lokaler Historiker und Zeichner Dokumentiert den Menhir unter dem Namen "Haute-Borne".

Ursprung und Geschichte

Der Menhir de la Haute-Bonde, in La Bouteille im Departement Aisne (Hauts-de-France) gelegen, ist ein Vestige der neolithischen Periode. Heute gibt es nur ein sichtbares Fragment am Rand der 963 Route. Dieser rechteckige Monolith, ca. 2 Meter lang, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von dem lokalen Historiker Amédée Piette (1808-1883) entworfen. Letzteres hatte ursprünglich "La Haute-Borne" genannt, ein Titel später in "La Haute-Bonde" korrigiert. Wie andere seiner Darstellungen ist diese Zeichnung wahrscheinlich idealisiert, was eher eine romantische oder rekonstruierte Vision als eine treue Reproduktion widerspiegelt.

Der Menhir wurde 1889 als historische Denkmäler eingestuft, die seinen Erbe Wert erkennen. Seine aktuelle Lage in der Nähe von RD 963 (57 Rue de Vervins) und fragmentarischen Zustand zeigen auf die zähen, aber anhaltenden Spuren von Megalithkulturen in dieser Region. Menhire, die während der neolithischen Periode errichtet wurden, sind oft symbolisch, beerdigungs- oder territoriale Orte gekennzeichnet, obwohl ihre genaue Funktion für diese Probe in Abwesenheit von detaillierten archäologischen Ausgrabungen in den Quellen unsicher bleibt.

Amédée Piette, örtlicher Historiker, spielte eine Schlüsselrolle in der Dokumentation dieses Denkmals. Sein Design, obwohl idealisiert, bleibt eine der wenigen alten Darstellungen zur Verfügung. Piette hat auch an anderen regionalen Standorten wie Foigny Abbey gearbeitet, deren grafische Restitution er vorgeschlagen hat. Diese Arbeit, wenn auch manchmal wissenschaftlich kritisch, bietet einen wertvollen Einblick in die Wahrnehmungen des Erbes im 19. Jahrhundert, zu einer Zeit, als die Archäologie noch als strenge Disziplin begann.

Externe Links