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Pigeonnier de la Bernisse à Seissan dans le Gers

Patrimoine classé
Patrimoine rural
Pigeonier
Gers

Pigeonnier de la Bernisse

    Village
    32260 Seissan
Pigeonnier de la Bernisse
Pigeonnier de la Bernisse
Crédit photo : F123 - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
2e moitié du XIXe siècle (vers 1870)
Bau des Taubenhauses
30 septembre 2010
Registrierung für historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die Taube des Anwesens insgesamt (vgl. A 218): bis zum 30. September 2010

Kennzahlen

Édouard Lartet - Paleontologe und Prähistorist Ehemaliger Bewohner des Bernisse-Immobiliens.

Ursprung und Geschichte

Die Dovecote der Bernisse ist ein landwirtschaftliches Gebäude in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts (ca. 1870) auf dem gleichnamigen Nachlass, in Seissan, Gers (Occitanische Region). Am Eingang des Hofes gebaut, zeichnet es sich durch seine Hybrid-Architektur aus, die traditionelle Materialien (Holzplatten, Rohziegel) und industrielle (Teigsteine, mechanische Fliesen) kombiniert. Das Ensemble, mit Erde beschichtet und mit Balken bewaffnet, hat eine nüchterne Einrichtung von X-Boards. Ursprünglich erlaubte eine Holzleiter Zugang zum Abstell- und Henhaus, aber Innenausstattungen wurden nicht erhalten.

Diese Dovecote ist untrennbar von der Geschichte des Anwesens, früher von Édouard Lartet (1801–71), einem renommierten Paläontologen und prähistorischen Gersois bewohnt. Obwohl nach seinem Tod gebaut, trägt das Gebäude Zeugnis des ländlichen Erbes in Verbindung mit seinem wissenschaftlichen Erbe. Das Taubenhaus wurde am 30. September 2010 als historisches Denkmal gelistet und erkannte seinen architektonischen und Gedenkwert. Seine durch einen Hangar erweiterte Siedlung spiegelt die landwirtschaftlichen Praktiken der Zeit wider, wo Tauben dienten sowohl als Symbol für Status und praktisches Nutzen (Annahme Tauben für Fleisch oder Gülle).

Architektonisch liegt die Dovecote auf einem rechteckigen zweistöckigen Sockel, oben von einem quadratischen Turm. Sein elegantes Aussehen steht im Gegensatz zu seiner Gebrauchsfunktion, die die Entwicklung der Bautechniken im neunzehnten Jahrhundert im Südwesten Frankreichs illustriert. Die verwendeten Materialien — Erde, Holz, Ziegel — betonen die Anpassung an die lokalen Ressourcen, während die mechanischen Fliesen den wachsenden Einfluss der Industrialisierung markieren. Heute ist der Standort ein Zeugnis des landwirtschaftlichen Erbes Gersois, obwohl der Zugang und die aktuelle Berufung (Besuch, Miete) nicht in den Quellen angegeben werden.

Externe Links