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Kreuz des 15. Jahrhunderts à Bourgbarré en Ille-et-Vilaine

Ille-et-Vilaine

Kreuz des 15. Jahrhunderts

    3 Impasse du Moulin
    35230 Bourgbarré
Crédit photo : EdouardHue - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1500
1600
1900
2000
XVe siècle
Konstruktion des Kreuzes
6 mars 1946
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Kreuz des 15. Jahrhunderts im neuen Friedhof (ca. 196): Inschrift durch Dekret vom 6. März 1946

Ursprung und Geschichte

Das Friedhofskreuz von Bourgbarré ist ein monumentales Granitkreuz aus dem 15. Jahrhundert, das sich auf dem Friedhof dieser Gemeinde Ille-et-Vilaine in der Bretagne befindet. Es zeichnet sich durch seinen achteckigen Lauf und seine kurzen Arme, auch achteckig, mit einem gekreuzigten Christus unter einem dreieckigen Bogen. Ein teilweise gelöschter Schild schmückt seine Basis, während ein doppelter quadratischer Boden, geformt, das Ganze unterstützt. Dieses Kreuz, typisch für die christliche Architektur Bretons, spiegelt das Know-how der Steinschneider der Zeit wider.

Als historisches Denkmal durch Dekret vom 6. März 1946 eingestuft, kommt dieses Armorial Kreuz ursprünglich aus dem alten Friedhof um die Kirche von Bourgbarré. Sein Bogen in der Trilobed Verkleidung, überhängen den Kopf Christi, und sein Kamm in Punkt an seinen Füßen sind auffällige stilistische Elemente. Das Kreuz illustriert die Bedeutung von religiösen Symbolen in mittelalterlichen Begräbnisräumen, wo diese Monumente sowohl als spirituelles Wahrzeichen als auch als sozialer Marker für lokale Familien dienten.

Die Region Breton im 15. Jahrhundert war geprägt von einer starken religiösen Identität und einer Gemeindeorganisation rund um die Pfarreien. Der Friedhof überquert, wie Bourgbarré, eine zentrale Rolle in Beerdigungsriten und kollektivem Gedächtnis. Ihre Anwesenheit spiegelte die Frömmigkeit der Spender, oft lokale Herren oder wohlhabende Familien wider, während sie als Treffpunkt für Prozessionen und Gebete dienten. Diese Monumente, in der lokalen Granit, widersetzten sich dem Wetter und symbolisierten die Permanenz des Glaubens im Angesicht der Zeit.

Externe Links