Einweihung des Tempels 17 septembre 1908 (≈ 1908)
Offizielle Eröffnung des Ortes der Anbetung.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Franz Josef Hermüller - Architekt
Designer des Tempels 1908.
Karl Gerlach - Bürgermeister von Longeville-lès-Metz
Spender des Steinstuhls.
Frédéric Spitta - Theologie
Inspirierende liturgische Prinzipien angewandt.
Ursprung und Geschichte
Der protestantische Tempel von Longeville-lès-Metz, auf der Rue du Général-de-Gaulle, wurde von den deutschen Behörden während der Annexion von Lorraine gebaut. Metz wurde dann ein Schaufenster des Wilhelmischen Reiches, mit eklektischen Gebäuden wie diesem Tempel, Mischen Neo-Roman und Neo-Gothic Stile. Ziel war es, die deutsche kulturelle Präsenz in der Region zu bestätigen, insbesondere durch Anbetungsorte, die an militärische und zivile evangelische Gemeinschaften angepasst sind.
Der vom Architekten Messin Franz Josef Hermüller entworfene Tempel wurde am 17. September 1908 eröffnet. Sie diente sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken und spiegelte die Dualität der deutsch dominierten lokalen Gesellschaft wider. Die Pfarrgemeinde, an das reformierte Konsistorium gebunden, beherbergte hauptsächlich Lutheraner aus verschiedenen Regionen des Reiches. Heute bleibt das Gebäude ein aktiver reformierter Ort der Anbetung und bezeugt diese historische Periode.
Aus architektonischer Sicht zeichnet sich der Tempel durch seine Leichtigkeit und imposante Masse aus. Seine beschichtete Balgfassade wird von Buchten in der Mitte des Bügels rhythmisiert, während sein Turm, von links, das Ganze bestromt. Im Inneren reflektieren die scheinbare Struktur und die Organisation der Bänke die liturgischen Prinzipien des Theologen Frédéric Spitta, mit einer klaren Trennung zwischen militärischen und zivilen Publikum. Die von Bürgermeister Karl Gerlach im Jahre 1908 angebotene Steinpest und Elemente des Chores unterstreichen die symbolische Bedeutung des Ortes.
Der Tempel ist Teil eines breiteren Kontexts der städtischen Transformation in Metz, wo die deutschen Behörden emblematische Denkmäler bauten, um ihre Macht zu markieren. Diese Gebäude, oft eklektisch, zielten darauf ab, Lorraine in das Reich zu integrieren und eine germanische architektonische Identität zu bestätigen. Der Tempel von Longeville-lès-Metz ist ein repräsentatives Beispiel, das religiöse Funktion und politische Bestätigung kombiniert.
Ankündigungen
Bitte einloggen, um eine Rezension zu posten