Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Fassaden, Dächer und die Zaunwand (Box 3.100): Beschriftung bis zum 8. Oktober 1984
Kennzahlen
Aaron Meyer - Generalkommissar der Juden von Elsass
Sponsor der Synagoge 1787
Ursprung und Geschichte
Die Mutzig-Synagoge, die 1787 auf Initiative von Aaron Meyer gebaut wurde, ist einer der ältesten im Niederrhein. Sie diente bis 1915 als Sitz für das Rabbinat und beherbergte im 18. Jahrhundert das Beth Din (rabbinisches Gericht) der Juden des Bischofs von Straßburg. Seine Architektur, nüchtern und in der Nähe der bürgerlichen Häuser, zeichnet sich durch hohe Säulen und Fenster aus, mit einer inneren Teilung zwischen dem heiligen Bogen im Osten und dem Frauenrum im Westen.
Eine 1694 eingereichte Klage auf Vandalismus schlägt die Existenz einer früheren Synagoge vor, obwohl sie nicht bezeugt wurde. Das gegenwärtige Gebäude, das während der Revolution konfisziert und dann restauriert wurde, war bis 1939 in Betrieb. Die Frauengalerie wurde zum Oratorium für eine sehr kleine jüdische Gemeinde. Sein westliches Portikus, mit zehn Säulen Sandstein, und seine hebräische Inschrift auf dem Lintel bezeugen sein Erbe.
Die Synagoge, die 1984 als zusätzliche Bestandsaufnahme historischer Monumente eingestuft wurde, zeigt das jüdische Erbe des Elsass. Seine Fassaden, Dächer und Zaunwände sind geschützt. Der Standort bewahrt auch neoklassische architektonische Spuren, wie der Rahmen des Aron (holy arch), teilweise abgebaut. Heute gehört das Gebäude zu einem Verein und bleibt ein Symbol der historischen jüdischen Gegenwart im Elsass.
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