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Inquisition Museum von Carcassonne dans l'Aude

Musée
Musée du Moyen Âge
Aude

Inquisition Museum von Carcassonne

    17 Rue du Grand Puits
    11000 Carcassonne

Timeline

Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1200
1300
1400
2000
1234
Installation des Inquisitionsgerichts
1237
Repression erhöht durch Ferrier
1286
Beschwerde gegen die Inquisitoren
1303
Vorübergehender Fall des Inquisitors
1321
Ausführung von Guilhem Belibaste
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Frère Ferrier - Dominikaner Inquisitor Führt die Repression gegen Ketzer.
Bernard Délicieux - Franziskaner Verteidiger der Unterdrückten Die Inquisition, die zum Leben verurteilt wurde, zu opfern.
Guilhem Bélibaste - Letzter Cathar-Dignat 1321 in Villerouge-Termenès lebendig verbrannt.

Ursprung und Geschichte

Das Museum der Inquisition von Carcassonne befindet sich im Herzen der mittelalterlichen Stadt, im Departement Aude. Es verfolgt die turbulente Geschichte der Inquisition in dieser Region, die durch die Repression der Häretiker, insbesondere der Katharer, gekennzeichnet ist. Zur Veranschaulichung der verwendeten Methoden wird eine Sammlung von Folterinstrumenten, von denen einige kontroverse Rekonstitutionen wie die Eisennatur sind, ausgestellt.

Im Jahr 1234 wurde in Carcassonne ein Dominikanisches Inquisitionsgericht gegründet, mit umfangreichen Befugnissen von Papst Gregor IX. Bereits 1237 verstärkte sich die Repression unter der Leitung von Inquisitor Ferrier, genannt "Hammer der Ketzer". Die Überschüsse der Inquisitoren beklagten Beschwerden, wie die des Konsuls von Carcassonne im Jahre 1286, die ihre Grausamkeit bestreiten. Die Bevölkerung, unterstützt vom Franziskaner Bernard Delicieux, gelang es, den Inquisitor General vorübergehend in 1303, vor seiner Verhaftung und Überzeugung zu verfolgen.

Die Inquisition wurde restauriert und bis Anfang des 14. Jahrhunderts fortgesetzt. Im Jahre 1321 wurde Guilhem Belibaste, der letzte Cathar-Dignat, in Villerouge-Termenès lebendig verbrannt und markiert das symbolische Ende dieser Repression. Das Museum behält auch Archive, wie z.B. das Register des Gerichtsstands (1249-1257), online vor. Einige freiliegende Objekte, wie z.B. die eisenhaltige Jungfrau, sind spätere Erfindungen, die aus dem 19. Jahrhundert stammen.

Externe Links

Besuchsbedingungen

  • Conditions de visite : Ouvert toute l'année
  • Contact organisation : 06 03 84 13 86