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Linas-Montlhéry Autodrome dans l'Essonne

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Circuit Automobile

Linas-Montlhéry Autodrome

    Av. Georges Boillot
    91310 Linas
Autodrome de Linas-Montlhéry
Autodrome de Linas-Montlhéry
Autodrome de Linas-Montlhéry
Autodrome de Linas-Montlhéry
Autodrome de Linas-Montlhéry

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1924
Einweihung des Autodrome
1925
ACF Erster Grand Prix
1933
Alexander Lamblins Tod
1939
Rückkauf durch die Nationale Domain
1947
Wiedereröffnung durch UTAC
2010
Beschränkte neue Genehmigung
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Alexandre Lamblin - Industrielle und Gründer Initiator des Projekts, 1933 ruiniert.
Raymond Jamin - Architekten Hersteller des Geschwindigkeitsrings.
Antonio Ascari - Italienischer Pilot Gestorben 1925 während des ACF GP.
Louis Rosier - Französischer Pilot Gestorben 1956 beim Salon Cup.
Raymond Sommer - Geschwindigkeitsrekorder 238 km/h in 1939 auf Alfa Romeo.
Jean-Pierre Beltoise - Pilot und Champion Entdeckt in Linas-Montlhéry in den 1960er Jahren.

Ursprung und Geschichte

Die 1924 eingeweihte Linas-Montlhéry Autodrome wurde aus dem Ehrgeiz von Alexandre Lamblin, einem industriellen Liebhaber von mechanischem Sport, geboren. Diese innovative Schaltung, die vom Architekten Raymond Jamin entworfen wurde, vereint einen 2,5 km ovalen Speedring mit schrägen Kurven und einen 12,5 km langen Weg. Erbaut in sechs Monaten mit 1.000 Tonnen Stahl und 8.000 m3 Beton, verwendet es Avantgarde-Techniken wie vorgefertigte Elemente und Cold Asphalt Beschichtung. Seine Eröffnung markiert eine Revolution für Motorsport in Frankreich und bietet einen Platz für Aufzeichnungen und Wettbewerbe.

Von seinen Anfängen wurde das Autodrome zu einem Tempel der Aufzeichnungen: in zwei Monaten wurden fast 100 Weltaufzeichnungen dort geschlagen, vor allem dank seiner Beleuchtung ermöglicht Nachtversuche. Zwischen 1925 und 1939 wurden 86 % der weltweiten Autoaufzeichnungen gesetzt. Der Kreis beherbergt prestigeträchtige Grand Prix, wie der Automobile Club de France (ACF) im Jahr 1925, aber auch Motorradfahrer und Radfahrer. Finanzschwierigkeiten und teure Wartung führten jedoch 1926 zu seinem Konkurs und seinem Verkauf an das National Estate 1939.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Autodrome als militärisches Trainingslager benötigt, dann Praktikant für Nomaden und Zigeuner (1940-1942). Nach 1944 wurde es von UTAC (Union Technique de l'Automobile et du Cycle) verwaltet, die es zu einem Zentrum für technische Tests und Wettbewerbe machte. Trotz Renovierungen (Tanks, Gateways, Chicanes) ändern sich die Sicherheitsstandards und die Zertifizierung für Wettbewerbe ist im Jahr 2004 verloren. Seit 2010 ermöglicht eine begrenzte Zertifizierung Amateurfahrten und historische Ereignisse wie Les Grandes Heures Automobiles.

Das Autodrome ist auch durch Drama gekennzeichnet, mit dem Tod berühmter Fahrer wie Antonio Ascari (1925) oder Louis Rosier (1956). Es erhielt jedoch unvergessliche Föte, wie Raymond Sommers Rekordgeschwindigkeit (238 km/h im Jahr 1939) oder die 1000 km von Paris, das Flaggschiff-Event der 1950er-1970er Jahre. Heute verbindet der Standort industrielles Erbe (das Label des 20. Jahrhunderts), ein Prüfzentrum für autonome Fahrzeuge und einen Ort der Erinnerung an den mechanischen Sport.

Über die Autos hinaus hat die Schaltung Radaufzeichnungen wie Léon Vanderstuyft (107 km/h mit dem Fahrrad 1924) und Motorradfahrer, mit Marken wie Norton oder Peugeot gehostet. Legendäre Wettbewerbe wie der Bol d'or (moto) oder das Comenmen Critérium (Zyklismus) werden abgehalten. Das Autodrome diente auch als filmisches Umfeld, insbesondere in Un homme et une femme (1966) mit Jean-Louis Trintignant. Sein Vermächtnis setzt sich fort durch Schutzverbände und jährliche Veranstaltungen, die seine Geschichte feiern.

Externe Links

Besuchsbedingungen

  • Conditions de visite : Ouvert toute l'année
  • Ouverture : Conditions de visites sur le site officiel ci-dessus