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Gebäude genannt Hotel Lefèvre à Montpellier dans l'Hérault

Hérault

Gebäude genannt Hotel Lefèvre

    Rue du Grand Saint-Jean
    34000 Montpellier
Crédit photo : Auregann - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1877
Installation von Edward Lefèvre
19 novembre 1985
Anmeldung für Historische Denkmäler
4e quart XIXe siècle
Bau der Hotelwerkstatt
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Hotel Lefèvre Gebäude (siehe EW 296): Anmeldung bis zum 19. November 1985

Kennzahlen

Edouard Lefèvre - Unternehmer, Bildhauer und Ornemanist Meister und Besitzer des Hotels.

Ursprung und Geschichte

Das Hotel Lefèvre ist ein privates Hotel mit Werkstätten, das im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts in Montpellier gebaut wurde. Dieses historische Denkmal wurde von Edouard Lefèvre, einem Dekorator, Bildhauer und Ornemanist, erbaut, der sich um 1877 in der Stadt niederließ. Lefèvre wählt diesen Ort für seine Nähe zum Bahnhof, ein strategisches Vermögen, um die Produktionen seiner Werkstätten zu versenden. Der architektonische Komplex besteht aus einer dreistöckigen Residenz (eine Etage, ein Erdgeschoss und eine Ebene im Garten) und Workshops im Osten, im Gegenzug. Die mit geschnitzten Schlüsseltüren und einem Balkon verzierte Nordfassade zeigt einen bukolischen Basrelief, während die Südfassade mit Blick auf einen englischsprachigen Garten eine Holzgalerie und Glasfenster bietet. Im Inneren behalten die Zimmer goldene Stuckdecken, Verkleidungen, gedämpfte Leinwand und Skulpturen, Zeugnis von Lefèvres künstlerischem Know-how.

Das Design des Hotel-Workshops spiegelt eine doppelte Berufung wider: bürgerliche Residenz und kreativer Raum. Die Werkstätten, getrennt vom Haus durch die Eisenbahn, waren die Heimat einer intensiven handwerklichen Aktivität, wie durch das Fenster des Turms mit Allegorien der Malerei und Skulptur verziert. Diese Einrichtung, sowohl funktional als auch symbolisch, unterstreicht die Bedeutung der dekorativen Kunst in Lefèvres Werk. Das Ensemble, das seit 1985 bei den Historischen Denkmälern eingetragen ist, verkörpert somit die Verbindung zwischen der nascent Industrie, dem Schienenverkehr und der künstlerischen Schöpfung Ende des 19. Jahrhunderts, einer Periode, die durch die Entwicklung von Kunsthandeln in Frankreich gekennzeichnet ist.

Der Garten, der viel von dem Grundstück unten besetzt, und die inneren dekorativen Elemente (Glas, Gemälde, Skulpturen) zeigen eine gründliche ästhetische Forschung. Das Esszimmer mit seiner Fachdecke mit gemalten und vergoldeten Stucken verdeutlicht diese besondere Liebe zum Detail. Obwohl der Workshop nur ein bemerkenswertes Element (das allegorische Fenster) behält, bleibt das Hotel Lefèvre ein bedeutendes Beispiel für eklektische Architektur und künstlerische Ambitionen seiner Zeit, kombiniert klassische Einflüsse und technische Innovationen.

Externe Links