Geschätzte Konstruktion vers 1550 (≈ 1550)
Dating von der stilistischen Analyse der balusters.
4 décembre 1961
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 4 décembre 1961 (≈ 1961)
Schutz von Fassaden und Dächern durch Stopp.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Ursprung und Geschichte
Das Haus von 9 rue du Cochet in Dinan ist ein bemerkenswertes Beispiel der mittelalterlichen bretonischen Architektur. Seine Holzplattenfassaden, charakteristisch für städtische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, verfügen über einen quadratischen Boden mit einer Korbellation, die von Konsolen unterstützt wird. Die alten Dekorationen, vor allem die Basluster und prismatische Konsolen, bezeugen von einem raffinierten handwerklichen Know-how, charakteristisch für diese Zeit des Wohlstands für Handelsstädte wie Dinan.
Die stilistische Analyse von architektonischen Elementen, wie z.B. balusterförmigen Konsolen oder Modillons unter der Eröffnung der Nachbarnummer 11, ermöglicht es, aus dem 16. Jahrhundert zu kommen. Diese ornamentalen Details, kombiniert mit der Holzplattenstruktur, veranschaulichen die Entwicklung von Konstruktionstechniken und ästhetischen Geschmäckern während der Renaissance in der Bretagne. Der Schutz von Fassaden und Dächern durch Dekret vom 4. Dezember 1961 unterstreicht die Bedeutung dieses Gebäudes.
Damals erlebte Dinan, eine befestigte und hafen Stadt, wirtschaftliches Wachstum im Zusammenhang mit dem See- und Landhandel. Holzhäuser wie die Rue du Coignet dienten sowohl als Häuser für Händler oder Handwerker als auch als Lager- oder Verkaufsstellen. Ihre Konzentration im historischen Zentrum spiegelt die soziale und wirtschaftliche Organisation der Stadt wider, in der sich die weltliche Architektur mit äußeren Einflüssen, darunter Norman und Angelvines, verbindet.