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Kapelle des Oratoriums von Avignon dans le Vaucluse

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Chapelle baroque et classique
Vaucluse

Kapelle des Oratoriums von Avignon

    5 Passage de l'Oratoire
    84000 Avignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Chapelle de lOratoire dAvignon
Crédit photo : Véronique PAGNIER - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
1646
Installation von Oratorians
1667
Erste Kirchenweihe
1713-1749
Bau der Kapelle
3 juillet 1750
Weihe der Kapelle
1791
Transformation in einen Patriotischen Club
2 mai 1912
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Kapelle des Oratoriums: Ordnung vom 2. Mai 1912

Kennzahlen

Père Jean-Melchior de Mayne - Überlegen von Oratorien Projektinitiator und Betreuer.
Jean Léonard - Erstbetreuer Oratorisch und Kanon, inspiriert von Puget.
Ferdinand Delamonce - Plan Architekt Voraussichtliche Pläne im Jahre 1729.
Jean-Ange Brun - Architekt Direkte die Arbeit bis 1738.
Jean-Baptiste II Péru - Nachfolgearchitekt Erledigte den Tresor 1740.
RP. Mauvans - Revolutionäre Oratorin Der Patriotische Club wurde 1791 gegründet.

Ursprung und Geschichte

Die Kapelle des Oratoriums von Avignon, auf der Rue Joseph-Vernet gelegen, wurde zwischen 1713 und 1749 unter dem Impuls der Oratorians gebaut, eine religiöse Gemeinde, die seit 1646 in der Stadt gegründet wurde. Die mehrfach unterbrochenen Arbeiten wurden von aufeinanderfolgenden Architekten wie Jean Léonard, Jean-Ange Brun und Jean-Baptiste Péru geleitet. Sein innovativer Plan, der zwei konzentrische Ellipsen und einen kreisförmigen Chor kombiniert, ist zum Teil von der Kapelle der alten Charity von Marseille inspiriert, entworfen von Pierre Puget. Die mit zwei korinthischen Pilastern und einem konkaven Portikus geschmückte Fassade bezeugt eine ambitionierte ästhetische Forschung für die Zeit.

Die Geschichte der Kapelle ist geprägt von finanziellen Spannungen und architektonischen Veränderungen. Pater Jean-Melchior de Mayne, übergeordneter Auftrag, beaufsichtigte das Projekt, begegnete jedoch Konflikten mit den Handwerkern, vor allem Jean-Ange Brun, beschuldigt von Missachtung, und Jean-Baptiste Péru, die 1747 ohne Bezahlung verlassen. Es wurde 1749 zu einem Preis von 95.000 Pfund abgeschlossen und 1750 geweiht. Während der Revolution verwandelten die Oratorianer sie zunächst zugunsten neuer Ideen in einen "patriotischen Club". Nach dem Massaker des Gletschers 1791 diente es als Pulverlager für die Gemeinde und entweichte damit Zerstörung.

Die Kapelle wurde 1912 zum Anbeten restauriert und später zur Kaplanie der Hochschule Frédéric-Mistral. Seine Innenarchitektur, mit seinen cul-de-four Gewölben, seinen Ständen und seiner Kuppel durch die Augen, macht es ein seltenes Beispiel der religiösen Barock in der Provence. Die in der Revolution aufgelösten OratorInnen hatten bereits 1669 in Avignon ein Seminar gegründet, das zum spirituellen und intellektuellen Einfluss der Gemeinde in der Region beitrug.

Das Design der Kapelle mobilisierte eine Vielzahl von Talenten, darunter der Architekt Ferdinand Delamonce, der 1729 durch Avignon hindurchging, der die endgültigen Pläne lieferte. Verzögerungen und Budgetüberschreitungen veranschaulichen die logistischen und finanziellen Schwierigkeiten der wichtigsten religiösen Stätten des 18. Jahrhunderts. Heute behält das Gebäude, im Besitz der Gemeinde, seinen Status als Ort der Anbetung, während es ein wichtiges Zeugnis des Avignon architektonischen Erbes ist.

Seine Rettung während der Revolution war auf seinen militärischen Einsatz zurückzuführen (Besatzung der Munition), um die geplante Zerstörung eines Theaters zu vermeiden. Die Archive erwähnen auch ihre Rolle im sozialen Leben von Avignon, insbesondere als Sammelplatz für lokale Revolutionäre vor seiner Rücktritt im 19. Jahrhundert.

Externe Links