Ankunft von Oratorians in Nevers 1618 (≈ 1618)
Gründung des Seminars durch die Gemeinde.
1679
Bau der Kapelle
Bau der Kapelle 1679 (≈ 1679)
Arbeiten des Architekten Joseph Lingre.
13 juin 1913
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 13 juin 1913 (≈ 1913)
Schutz der Fassade durch Verhaftung.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Fassade: auf Bestellung vom 13. Juni 1913
Kennzahlen
Cardinal Pierre de Bérulle - Gründer des Oratoriums
Initiator der Gemeinde in Frankreich.
Joseph Lingre - Architekt Nivernais
Designer der Kapelle 1679.
Ursprung und Geschichte
Die Kapelle der Oratorianer von Nevers ist ein katholisches Gebäude, das im 17. Jahrhundert gebaut wurde, und zwar im Jahre 1679, unter der Leitung des Niverese-Architekten Joseph Lingre. Sie gehörte der Gemeinde der Priester des Oratoriums, die von Kardinal Pierre de Bérulle gegründet wurde, um den französischen Klerus zu bilden. Die OratorInnen wurden 1618 zu Nevers berufen, um ein Seminar zu gründen. Die Architektur der Kapelle respektiert die Prinzipien der katholischen Counter-Reform, mit einer Fassade, die ursprünglich in zwei überlagerten Ordnungen konzipiert wurde, von denen heute nur die zusammengesetzte Ordnung der ersten Ebene bleibt. Seine Implantation, im Rückzug aus dem rue de l'Oratoire, spiegelt eine Anpassung an den lokalen mittelalterlichen Parolaire wider, ohne Einschränkungen der liturgischen Orientierung.
Die Kapelle wurde durch Dekret vom 13. Juni 1913 als Historisches Denkmal eingestuft, mit spezifischem Schutz für ihre Fassade. Heute ist es das Eigentum eines Vereins. Seine vom Rat von Trient geprägte Architektur zielt darauf ab, die Autorität der katholischen Kirche angesichts der Herausforderungen der protestantischen Reformation zu stärken. Das rue de l'Oratoire, wo es sich befindet, sollte zunächst erweitert werden, was seine rückwärtige Positionierung erklärt.
Die Oratoriumsgemeinde spielte eine Schlüsselrolle bei der Bildung von Priestern in Frankreich, und diese Kapelle ist ein großes architektonisches Zeugnis. Sein nüchterner Stil und seine Geschichte reflektieren die religiösen und urbanen Themen von Nevers im 17. und 18. Jahrhundert, als die Stadt ein wichtiges spirituelles und intellektuelles Zentrum in Burgund war.
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