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Kreuz à Turcey en Côte-d'or

Côte-dor

Kreuz

    28 Grande Rue
    21540 Turcey
Croix
Croix
Croix
Croix
Croix
Crédit photo : GO69 - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1500
1600
1700
1800
1900
2000
XVe siècle
Konstruktion des Kreuzes
1884
Das Kreuz bewegen
15 février 1905
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Steinkreuz aus dem 15. Jahrhundert im Friedhof: auf Bestellung vom 15. Februar 1905

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Angabe Der Quelltext erwähnt keine historischen Akteure im Zusammenhang mit diesem Denkmal.

Ursprung und Geschichte

Das Kreuz von Turcey, aus dem 15. Jahrhundert, ist ein Heilkreuz, eine Art christliches Begräbnis, die sich zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert, vor allem in Westfrankreich, verbreitet. Diese Gebäude, die ein Beleuchtungssystem im Gegensatz zu den Laternen der Toten fehlten, markierten oft die Lage eines Massengrabs oder des Ossuary. Ihre klassische Struktur umfasst einen runden Steinboden, eine vollzylindrische Säule und ein Gipfelkreuz. In Turcey illustrieren das sechseckige Sockel mit konkaven Gesichtern und das blühende Kreuz, verziert mit runden geprägten Skulpturen, dieses monumentale Modell.

Der Begriff hosannière könnte aus der hebräischen Ausrufung Hosanna stammen, verbunden mit Palmsonntag im 14. Jahrhundert. In einigen Regionen wie Poitou oder Limousin wurden Zweige von gesegnetem Holz (hosanne oder ozanne) am Fuße dieser Kreuze hinterlegt, eine Tradition, die bis Anfang des 20. Jahrhunderts bezeugt wurde. Das Turcey-Kreuz, ursprünglich im alten Friedhof gelegen, wurde 1884 nach der Umgestaltung des Raumes in einen öffentlichen Platz zum neuen Beerdigungsort gebracht. 1905 als historisches Denkmal eingestuft, ist es Zeuge mittelalterlicher religiöser und Gedenkpraktiken.

Architektonisch zeichnet sich dieses Denkmal durch seinen achteckigen Lauf und sein blühendes Kreuz aus, charakteristisch für die Errungenschaften des 15. Jahrhunderts. Die vier Bodenkonsolen und die dreifache Hornhaut im Sockel-Larmium spiegeln eine ausgeprägte Handwerkskunst wider. Obwohl die Hosannières Kreuze die Mehrheit im Westen (Poitou, Charentes, Normandie) sind, zeigt ihre Präsenz in Burgundy-Franche-Comté, wie in Turcey, eine breitere Verbreitung dieses Beerdigungserbes. Heute bleibt das Kreuz ein Symbol der Verbindung zwischen heiligem und kollektivem Gedächtnis.

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