Konstruktion des Kreuzes XVe siècle (≈ 1550)
Geschmiedetes Eisenkreuz mit Laub
1926
Anmeldung für Historische Denkmäler
Anmeldung für Historische Denkmäler 1926 (≈ 1926)
Klassifizierung durch Ministerverordnung
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Information non disponible - Keine Angabe
Quellen nennen keine historischen Akteure
Ursprung und Geschichte
Das Kreuz von Champerboux ist ein Eisenkreuz aus dem 15. Jahrhundert, im Dorf Champerboux, in der Gemeinde Sainte-Enimie, in Lozère. Es zeichnet sich durch seinen quadratischen Abschnitt und Blattverzierungen auf dem Stiel und den Armen aus. Eine lateinische Inschrift in gotischen Buchstaben, "erans esmanwer", bleibt unentschlüsselt. Traditionell wurde es verwendet, um Kerzen an Zeremonien im alten Friedhof zu tragen.
Das Kreuz ist seit 1926 als historische Denkmäler aufgeführt. Es zeigt bemerkenswerte künstlerische Details, wie ein Diamantknoten an der Spitze und teilweise gelöschte Monogramme. Eine Seite stellt Christus dar, die andere eine Jungfrau dem Kind. Seine gegenwärtige Lage im oberen Teil des Dorfes unterscheidet sich von seiner ursprünglichen Verwendung im Zusammenhang mit Beerdigungsritualen.
Das Denkmal illustriert die lokale mittelalterliche Handwerkskunst und die symbolische Rolle der Kreuze in ländlichen Gemeinden. In Occitanie markierten diese Objekte oft Orte der Anbetung oder Friedhofsgrenzen, die die Frömmigkeit und soziale Organisation der Zeit widerspiegeln. Das Kreuz von Champerboux, einem gemeinschaftlichen Besitz, bleibt ein wesentliches Zeugnis dieser Praktiken.