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Position de référence.
Kulturgüter
Wegkreuz (zwei) (cad. A 296, 363) : Beschluß vom 18. März 1986
Ursprung und Geschichte
Die Straßenkreuze von Saint-Pierre-Colamine sind zwei Denkmäler in der Gemeinde des gleichen Namens, in Auvergne-Rhône-Alpes. Ihre Konstruktion stammt wahrscheinlich aus dem Mittelalter, obwohl genaue Datierung bleibt unsicher. Diese Kreuze zeichnen sich durch ihren Stil und ihre Ikonographie aus, die eine ursprüngliche lokale Volkskunst widerspiegelt. Sie wurden seit 1986 als historische Denkmäler eingestuft, die ihre Bedeutung und Erhaltung durch die Gemeinde hervorheben.
Das erste Kreuz liegt auf einer pyramidenförmigen Basis mit quadratischem Grund, über einen zylindrischen Lauf und ein Kreuz. Eines seiner Gesichter präsentiert einen Christus ohne anatomische Details oder Kleidung, typisch für vereinfachte mittelalterliche Darstellungen. Das zweite Kreuz, seltener in der Region, besteht aus einer rechteckigen Basis aus Stein, die ein komplexes geschnitztes Ensemble unterstützt. In der Mitte ist ein beidseitig dekoriertes Kreuz durch ein Miniaturdach geschützt: man zeigt einen strahlenden Wirt, der von einem Kreuz überdeckt ist, der andere ein Christus auf einem Kreuz. Zwei Seitenschiffe Haus bas-reliefs repräsentiert eine Jungfrau mit dem Kind und ein Pietà, umrahmt von kubischen Steinen.
Diese Kreuze zeugen von lokalen religiösen und künstlerischen Praktiken im Mittelalter. Ihre primäre Funktion war wahrscheinlich hingebungsvoll, markiert einen Ort des Gebets oder der Versammlung für die Bewohner und Reisenden. Ihre Erhaltung ermöglicht es heute, die Besonderheiten der Volkskunst auvergnat sowie die Entwicklung christlicher Symbole auf dem Land zu studieren. Ihre Klassifizierung im Jahre 1986 garantierte ihren Schutz, während sie in das öffentlich zugängliche Gemeinschaftserbe integriert wurden.
Die Lage der Kreuze, in der Nähe der Lavior von Saint-Pierre-Colamine, schlägt eine Verbindung zu den täglichen Aktivitäten des Dorfes, wie Waschwäsche oder Bewegung zwischen Weilern. Ihr rustikaler Stil und religiöse Motive erinnern an die Bedeutung des Glaubens im mittelalterlichen ländlichen Leben, wo die Kreuzung auch als geistige und geografische Sehenswürdigkeiten diente. Ihr unterschiedlicher Erhaltungszustand, der in den Quellen als "passierbar" bezeichnet wird, spiegelt sowohl ihre Seniorität als auch die von der Gemeinde unternommenen Erhaltungsbemühungen wider.
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