Epidemische Pest 1636-1637 (≈ 1637)
Sättigung der lokalen Friedhöfe, vermutete Krämpfe in der Nähe des Kreuzes.
1918-1919
Spanische Grippe
Spanische Grippe 1918-1919 (≈ 1919)
Rezitation des Rosenkranzes durch Dorfbewohner zum Schutz.
Années 1950
Ende der Rogations
Ende der Rogations Années 1950 (≈ 1950)
Letzte Prozessionen mit Kreuzruhe.
26 novembre 1979
MH-Klassifikation
MH-Klassifikation 26 novembre 1979 (≈ 1979)
Offizieller Schutz für historische Denkmäler.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Croix sog. Croix Saint-Pierre: Einreihung nach Verordnung vom 26. November 1979
Kennzahlen
M. Servonnat - Letzter Besitzer
Biete das Kreuz zur Gemeinde für seine Erhaltung.
Ursprung und Geschichte
Das Kreuz von Saint-Pierre de Granges-le-Bourg ist ein Kreuz von Pfaden auf der alten Route, die die beiden Dörfer Granges-le-Bourg und Granges-la-Ville in Haute-Saône verbindet. Es gibt keine Aufzeichnungen über sein Erektionsdatum, aber sein Erhaltungszustand und seine besondere Form – mit dem Petrus auf der einen Seite und Christus auf der anderen – machen es zu einem bemerkenswerten Denkmal. Seine Lage, in der Nähe der Kirche St. Peter gewidmet, schlägt eine starke Verbindung mit lokalen Hingabe und religiösen Prozessionen.
Während der Pestepidemie von 1636-1637, die die Bevölkerung der beiden Dörfer dezimierte, wurden die lokalen Friedhöfe gesättigt. Nach mündlicher Tradition wurden die Leichen des Schädlings in der Nähe des St. Peters Kreuzes verbrannt, eine Hypothese, die durch die ausschließliche Nutzung von umliegenden Flächen als Weiden für fast 400 Jahre unterstützt wurde, um jegliche Nahrungspflanzen zu vermeiden. Dieser Ort wurde zum Schutzzeichen: Während der spanischen Grippe (1918-1919) rezitieren die Bewohner den Rosenkranz, um sich vor der Ansteckung zu schützen.
Bis in die 1950er Jahre diente das Kreuz als Ruheplatz während der Rogations, einer liturgischen Praxis, die Pfarrgrenzen markierte und den göttlichen Schutz über die Kulturen forderte. Das historische Denkmal wurde am 26. November 1979 dank der Gabe seines letzten Besitzers, Herrn Servonnat, der Gemeinde erhalten. Diese Geste war dazu bestimmt, dieses lokale Erbe in situ zu erhalten, das auf seine Erinnerung und spirituelle Bedeutung für aufeinanderfolgende Generationen bezeugt.
Das St. Peter Kreuz verkörpert heute ein künstlerisches Erbe – mit seiner atypischen Ikonographie – und ein kollektives Gedächtnis, das mit Gesundheitskrisen verbunden ist. Seine Erhaltung und Schutz reflektieren die Anhaftung der Bewohner an diesen historischen Marker, sowohl religiöse als auch soziale, ihres Territoriums.
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