Depot menschlicher Überreste 2300 av. J.-C. (≈ 100 av. J.-C.)
300 personen in der höhle gefunden
mars 1952
Erste Exploration
Erste Exploration mars 1952 (≈ 1952)
Von der seleologischen Gruppe von Millau
24 novembre 1953
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 24 novembre 1953 (≈ 1953)
Ministerialer Schutzorden
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Prähistorische Höhle des Pas-de-Joulé (Teil) (Kasten A 403): Klassifikation durch Dekret vom 24. November 1953
Kennzahlen
Garde de la maison forestière de la Canayère - Lokale Information
Angezeigte Lage zu Spieologen
Groupe spéléologique de la société alpine de Millau - Site Explorers
1952 entdeckt und erste Untersuchungen
Ursprung und Geschichte
Die Höhle von Pas-de-Joulé ist eine bedeutende prähistorische Stätte auf dem Canayère-Massiv, in der Gemeinde Trier (Gard, Occitanie). 1952 von der speleologischen Gruppe der Alpengesellschaft von Millau entdeckt, wurde sie 1953 als historisches Denkmal eingestuft. Seine Exploration ergab eine große Galerie mit den Überresten von mehr als 300 Individuen, datiert etwa 2300 v. Chr., ohne dass ihre kollektive Hinterlegung klar erklärt wurde (Konflikt, Epidemie oder aufeinanderfolgende Todesfälle).
Die Ausgrabungen zeigten ein begrenztes archäologisches Material: eine Steinaxt und einige Bronze-Age-Keramik. Diese Überreste, die dem Museum von Millau ausgesetzt sind, schlagen eine längere menschliche Beschäftigung vor, obwohl die genauen Umstände ihrer Ansammlung rätselhaft bleiben. Die Höhle illustriert somit Beerdigungspraktiken oder die demographischen Katastrophen des letzten Neolithikums im Süden Frankreichs.
Der 1953 durch ein Ministerialdekret geschützte Standort befindet sich im Gebiet von Trier (Code Insee 30332), in der ehemaligen Region Languedoc-Roussillon, jetzt in Occitanie integriert. Seine genaue Adresse, obwohl in der Merimée-Datenbank erwähnt, bleibt ungenau (Standortniveau geschätzt 5/10), begrenzt eingehende topographische Studien.