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Zweiter Menhir von Kerscaven nach Penmarch dans le Finistère

Patrimoine classé
Patrimoine Celtique
Menhirs
Finistère

Zweiter Menhir von Kerscaven nach Penmarch

    Le Bourg
    29760 Penmarch
Deuxième menhir de Kerscaven à Penmarch
Deuxième menhir de Kerscaven à Penmarch
Deuxième menhir de Kerscaven à Penmarch
Deuxième menhir de Kerscaven à Penmarch
Deuxième menhir de Kerscaven à Penmarch
Crédit photo : BernardM - Sous licence Creative Commons

Timeline

Néolithique
Âge du Bronze
Âge du Fer
Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
4100 av. J.-C.
4000 av. J.-C.
0
1800
1900
2000
Néolithique
Geschätzte Konstruktion
1835
Erster schriftlicher Eintrag
1867
Detaillierte Studie
1876
Archäologische Ausgrabungen
30 juin 1921
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Zweite Menhir de Kerscaven (Gehäuse genannt Foennec Paket; ZC 10): auf Bestellung vom 30. Juni 1921

Kennzahlen

Chevalier de Fréminville - Lokale Gelehrte Erst zu erwähnen Menhire (1835)
Armand René du Châtellier - Archäologe Studierte Menhire im Jahre 1867
Paul du Châtellier - Sucher und Archäologe Erholt den Standort 1876

Ursprung und Geschichte

Die Menhiren von Kerscaven, in Penmarch in Finistère gelegen, bilden eine Reihe von zwei Megalith-Demkmälern, die während der Neolithzeit errichtet wurden. Diese Granitblöcke, deren zweite für 6,20 m Breite 5,80 m hoch ist, wurden von lokalen Wissenschaftlern aus dem frühen 19. Jahrhundert beschrieben. Ihre unverwechselbare Form hat ihnen die Spitznamen des Bischofs (South Menhir) und der Jungfrau (North Menhir) verdient, die ihre Integration in die Kulturlandschaft Breton widerspiegeln.

Der zweite Menhir, der bis zum 30. Juni 1921 als Historisches Denkmal eingestuft wurde, wurde 1876 von Paul du Châtellier durchsucht. Diese Forschung ergab Artefakte wie z.B. Töpferbolzen, Flutbohrer, Flint Shrapnel und Holzkohle, die nahe gelegene Ritual- oder Inlandsaktivitäten nahelegen. Der nördliche Menhir, weniger imposant in Dicke (1 m), aber breit an seiner Basis, wird auch Menhir de Lestridiou genannt, ein Name von Paul du Châtellier.

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen der Menhire stammen aus dem Jahr 1835, mit einer kurzen Beschreibung des Chevalier de Fréminville, gefolgt von einer detaillierteren Studie von Armand René du Châtellier im Jahre 1867. Diese Arbeit half, ihren staatlichen und archäologischen Kontext zu dokumentieren, während sie ihre Bedeutung in der Studie des Breton Megalithismus betonte. Ihre Klassifikation unter den historischen Denkmälern, von 1889 für die erste und 1921 für die zweite, bezeugt ihren Erbe Wert.

Archäologische Ausgrabungen zeigten auch Spuren menschlicher Besetzung um die Menhire, wie Getreideräder und Flint-Tools. Diese Entdeckungen verstärken die Hypothese, Stätten für symbolische und praktische Zwecke zu nutzen, die mit den neolithischen Gemeinschaften der Region verbunden sind. Ihre Erhaltung erlaubt uns nun, die Techniken der Größe, des Transports und der Errichtung dieser Denkmäler sowie ihre Rolle in alten Landschaften zu studieren.

Die Lage der Menhire, auf der Stadt Penmarch, macht es wichtige Elemente des Finistrischen Megalithikums. Ihr Erhaltungszustand, trotz der natürlichen Erosion (vertikale Furchen auf dem südlichen Menhir), bietet ein greifbares Zeugnis der prähistorischen Kulturen der Bretagne. Ihre Aufnahme in nationale Schutzlisten und ihre Erwähnung in spezialisierte Bücher wie die von Aubrey Burl oder G. Le Scouezec bestätigen ihren Status als wichtige Studienobjekte.

Externe Links