Entdeckung der Dolmen 1862 (≈ 1862)
Mit Kutschen auf Yeu Island.
1907
Suche und Restaurierung
Suche und Restaurierung 1907 (≈ 1907)
Lead von Marcel Baudouin.
1979
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 1979 (≈ 1979)
Beschluß vom 16. Februar 1979.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Dolmen et son tumulus dit La Guette (cad. E 3432) : Klassifizierung nach Dekret vom 16. Februar 1979
Kennzahlen
Marcel Baudouin - Archäologe
Fouilla und restaurierten die Dolmen 1907.
Gaillard - Treasurer
Untergrundsuche nach 1862.
Jean L'Helgouach - Forschung
Der prähistorische Ursprung wird in Frage gestellt.
Ursprung und Geschichte
Die Dolmen de la Guette, auf der Île-d'Yeu in Vendée, wurde 1862 von den Trägern entdeckt und dann heimlich von einem Schatzmeister namens Gaillard durchsucht. Marcel Baudouin, Archäologe, unternahm 1907 offizielle Ausgrabungen und Restaurierung und enthüllte eine komplexe Struktur: ein Hauptschlafzimmer von 3 Metern mit 2, mit einer geraden Nordwand und einer leicht gekrümmten Südwand. Die Anwesenheit einer halbkreisförmigen Kerbe auf einer Platte, die als moderner Anker für einen Mast, sowie das Fehlen von archäologischen Möbeln interpretiert wurde, gab Zweifel an seiner prähistorischen Herkunft.
Das Gebäude wird als Seitenzellen-Dolmen eingestuft, mit einer kleinen benachbarten trapezförmigen Kammer, jetzt teilweise aussterben. Baudouin beschrieb auch einen Tumulus von Erde und Stein, der zwischen 13 und 15 Meter Durchmesser am Boden und eine Höhe zwischen 3,50 und 4 Meter. Die unregelmäßige Anordnung von Orthostaten (Arrested Stein), ihre geringe Höhe (maximal 1,10 m) und das Fehlen eines Decktischs haben einige Forscher, wie Jean L'Helgouach, dazu geführt, seinen prähistorischen Charakter zu hinterfragen. Letzteres deutet darauf hin, dass es ein moderner Wachmannsposten auf einem natürlichen Hügel sein könnte, eine Hypothese verstärkt durch das Toponym "Guette".
Die Dolmen de la Guette bleibt eine enigmatische Website. Baudouins Ausgrabungen lieferten keine archäologischen Objekte, so dass das Geheimnis auf seine ursprüngliche Funktion gleiten kann. Die im Jahr 1911 veröffentlichten Quellen, darunter Baudouins Werke und anschließende Studien wie Annabelle Chauviteau-Lacoste im Jahr 2015, unterstreichen ihre Bedeutung in der Megalithlandschaft des Vendean, trotz der anhaltenden Fragen zu seiner genauen Datierung und seiner ursprünglichen Verwendung.