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Dolmen de la Guette de L'Île-d'Yeu en Vendée

Patrimoine classé
Patrimoine Celtique
Dolmens
Vendée

Dolmen de la Guette de L'Île-d'Yeu

    Route des Petits Fradets
    85350 L'Île-d'Yeu
Privatunterkunft

Timeline

Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1862
Entdeckung der Dolmen
1907
Suche und Restaurierung
1979
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Dolmen et son tumulus dit La Guette (cad. E 3432) : Klassifizierung nach Dekret vom 16. Februar 1979

Kennzahlen

Marcel Baudouin - Archäologe Fouilla und restaurierten die Dolmen 1907.
Gaillard - Treasurer Untergrundsuche nach 1862.
Jean L'Helgouach - Forschung Der prähistorische Ursprung wird in Frage gestellt.

Ursprung und Geschichte

Die Dolmen de la Guette, auf der Île-d'Yeu in Vendée, wurde 1862 von den Trägern entdeckt und dann heimlich von einem Schatzmeister namens Gaillard durchsucht. Marcel Baudouin, Archäologe, unternahm 1907 offizielle Ausgrabungen und Restaurierung und enthüllte eine komplexe Struktur: ein Hauptschlafzimmer von 3 Metern mit 2, mit einer geraden Nordwand und einer leicht gekrümmten Südwand. Die Anwesenheit einer halbkreisförmigen Kerbe auf einer Platte, die als moderner Anker für einen Mast, sowie das Fehlen von archäologischen Möbeln interpretiert wurde, gab Zweifel an seiner prähistorischen Herkunft.

Das Gebäude wird als Seitenzellen-Dolmen eingestuft, mit einer kleinen benachbarten trapezförmigen Kammer, jetzt teilweise aussterben. Baudouin beschrieb auch einen Tumulus von Erde und Stein, der zwischen 13 und 15 Meter Durchmesser am Boden und eine Höhe zwischen 3,50 und 4 Meter. Die unregelmäßige Anordnung von Orthostaten (Arrested Stein), ihre geringe Höhe (maximal 1,10 m) und das Fehlen eines Decktischs haben einige Forscher, wie Jean L'Helgouach, dazu geführt, seinen prähistorischen Charakter zu hinterfragen. Letzteres deutet darauf hin, dass es ein moderner Wachmannsposten auf einem natürlichen Hügel sein könnte, eine Hypothese verstärkt durch das Toponym "Guette".

Die Dolmen de la Guette bleibt eine enigmatische Website. Baudouins Ausgrabungen lieferten keine archäologischen Objekte, so dass das Geheimnis auf seine ursprüngliche Funktion gleiten kann. Die im Jahr 1911 veröffentlichten Quellen, darunter Baudouins Werke und anschließende Studien wie Annabelle Chauviteau-Lacoste im Jahr 2015, unterstreichen ihre Bedeutung in der Megalithlandschaft des Vendean, trotz der anhaltenden Fragen zu seiner genauen Datierung und seiner ursprünglichen Verwendung.

Externe Links