Bau von Megalithen Néolithique (≈ 4100 av. J.-C.)
Geschätzte Bauzeit für Dolmen und Menhir.
1842
Cadastral erwähnen
Cadastral erwähnen 1842 (≈ 1842)
Erste offizielle Katasterbefragung.
27 décembre 1923
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 27 décembre 1923 (≈ 1923)
Rechtlicher Schutz des megalithischen Ensembles.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Dolmen et menhir de Kerivoret (Sache F 734): Beschluß vom 27. Dezember 1923
Kennzahlen
Alfred Devoir - Archäologischer Beobachter
Notierte solare Ausrichtung mit equinox.
Ursprung und Geschichte
Die Dolmen und Menhir de Kerivoret bilden ein Megalith-Ensemble in der Gemeinde Porspoder, in der Finistère-Abteilung, in der Bretagne. Diese beiden Denkmäler stammen aus dem Neolithikum und gehören zu den wichtigsten archäologischen Überresten der Region. Die Dolmen, bestehend aus fünf Orthostaten und einer Deckplatte, sind 4,20 m lang für 1,60 m breit, während der Menhir, 25 m östlich gelegen, Spitzen bei 3,50 m. Mehrere Arten von lokalen Granit, wie der Aber-Ildut Granit, wurden für ihre Konstruktion verwendet.
Die beiden Megalithe wurden auf dem kadastralen Plan von 1842 erwähnt, die ihre antike Präsenz in der Landschaft bezeugen. Am 27. Dezember 1923 wurde ihr Erbgut durch eine Klassifikation als historische Denkmäler offiziell anerkannt. Laut Alfred Devoirs Beobachtungen hätte der Menhir eine astronomische Funktion: Im Equinox würde er die aufsteigende Sonne für einen unter den Dolmen platzierten Beobachter maskieren, der einen möglichen Ritual- oder Kalendereinsatz nahelegt.
Der Dolmen zeichnet sich durch seinen Decktisch aus, der die Orthostaten überschreitet, der 4,60 m lang und 4 m breit ist, mit einer Dicke von 0,75 m. Die verwendeten Materialien spiegeln eine gründliche Kenntnis der lokalen geologischen Ressourcen wider, wobei verschiedene Granite (Porphyroid, Pegmatitikum) für ihre Eigenschaften gewählt werden. Menhir hingegen ist ein monolithischer Block von Granit aus der Aber-Ildut, typisch für Breton Megalithbauten.
Diese Denkmäler illustrieren die Beerdigungs- und symbolischen Praktiken des Neolithikums in der Bretagne. Ihre Erhaltung ermöglicht es uns, die Bautechniken, Überzeugungen und soziale Organisation der prähistorischen Gemeinschaften der Region zu studieren. Ihre Klassifizierung unter historischen Denkmälern unterstreicht ihre Bedeutung für das französische archäologische Erbe.
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