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Ecomuseum von Saint-Nazaire en Loire-Atlantique

Musée
Écomusée
Musée de la mer et de la pêche

Ecomuseum von Saint-Nazaire

    Avenue de Saint-Hubert
    44600 Saint-Nazaire

Timeline

Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
0
100
1900
2000
16-17 octobre 2015
Grab der Nobelmedaille
années 1980
Projektstart
1986
Submarine Spende *Espadon*
1988
Eröffnung des Ökomuseums
2004
Management von Dissignac Tumulus
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Joël Batteux - Bürgermeister von Saint-Nazaire Initiator des Projekts Ökomuseum in den 1980er Jahren.
Aristide Briand - Friedensnobelpreis 1926 Seine Medaille wurde 2015 im Museum gestohlen.

Ursprung und Geschichte

Das Ökomuseum Saint-Nazaire entstand in den 1980er Jahren, als Bürgermeister Joël Batteux ein ehrgeiziges Projekt gestartet hat: ein Museum auf dem Dach des befestigten Schlosses des U-Boots zu schaffen, darunter ein U-Boot, das im Schloss unbewaffnet ist. Der Anfangsbudget von CHF 2,8 Millionen (davon 50% staatliche Zuschüsse) stellte 2.500 m2 Ausstellung zur Verfügung, aber das Kulturministerium lehnte das Projekt ab. Die Idee eines Ökomuseums auf einem Dach wird aus haushaltspolitischen Gründen aufgegeben und der Standort verlagert.

1986 bot die Nationale Marine das Unterseeboot Espadon an, das im befestigten Schloss ein Museumsschiff wurde. Technische Probleme verzögern jedoch den Bau des Ökomuseums an dieser Stelle. Das Museum wurde 1988 in der Firma avenue de Saint-Hubert eröffnet. Seine Dauerausstellung "Mémoire d'Estuaire" umfasst 550 m2 und erforscht die Geschichte von Saint-Nazaire, von der Vorgeschichte bis zum heutigen Tag, mit Modellen von ikonischen Schiffen wie Normandie (1935) und Frankreich (1962), sowie Archiven auf der Marine- und Luftfahrtindustrie.

Das Ökomuseum organisiert regelmäßig temporäre Ausstellungen wie "Die 50er in Saint-Nazaire" im Jahr 2015, gefüttert von einer Sammlung von Objekten der Bewohner. Im selben Jahr erlitt das Museum seit seiner Eröffnung seinen ersten Einbruch: Die Friedensnobelpreismedaille von Aristide Briand (1926), die 2008 für 12.200 Euro erworben wurde, wurde zusammen mit historischen Dokumenten gestohlen. Seit 2004 leitet das Ecomuseum auch die prähistorische Stätte des Tumulus de Dissignac und bietet ein Dokumentationszentrum mit 45.000 Archivbildern.

Das Ökomuseum mit dem Titel "Museum of France" des Kulturministeriums präsentiert das nazairische Kulturerbe durch Filme, Modelle und Workshops. Seine Rolle erstreckt sich auf die Erhaltung der lokalen Erinnerung, wie die Ausstellung "La Poche de Saint-Nazaire" im Jahr 2005 zum 60. Jahrestag der Befreiung gezeigt. Das Museum bleibt ein wichtiger Akteur in der Übertragung von Industrie- und Hafengeschichte der Region.

Externe Links

Besuchsbedingungen

  • Conditions de visite : Ouvert toute l'année
  • Contact organisation : 02 28 54 06 40
  • Ausrüstung und Details

    • Animaux non admis
    • Parking à proximité