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Gebäude à Paris 1er dans Paris

Paris

Gebäude

    107 Rue La Fayette
    75010 Paris 10e Arrondissement
Crédit photo : Reinhardhauke - Sous licence Creative Commons

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1800
1900
2000
1824–1844
Bau der St. Vincent de Paul Kirche
2e quart du XIXe siècle
Bau von Gebäuden
9 avril 1998
Anmeldung für Historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassaden und Dächer (Kasten 10: 01 AL 85): Beschriftung nach Bestellung vom 9. April 1998

Kennzahlen

Pellechet - Architekt Gebäudedesign zugeschrieben.
Lepère - Architekt Die Kirche des heiligen Vincent de Paul begann 1824.
Hittorff - Architekt Beglaubigte Kirche des heiligen Vincent de Paul in 1844.

Ursprung und Geschichte

Das Gebäude befindet sich in 4 Franz-Liszt-Platz und 29 rue des Petits-Hôtels, im 10. Arrondissement von Paris, ist Teil eines zusammenhängenden architektonischen Komplexes, der im 2. Quartal des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Diese Gebäude, die auf drei Etagen mit Dachgeschossen aufgewachsen sind, grenzen an einen Sternplatz, der im Norden von der Kirche Saint Vincent de Paul dominiert wurde, die zwischen 1824 und 1844 gebaut wurde. Ihre Fassaden, gekennzeichnet durch gusseiserne Balkone, dreieckige Pflaster auf dem edlen Boden und Eckboss, veranschaulichen die Pflege der Moden und Proportionen, typisch für den hausesmannischen Urbanismus. Trotz der Umwandlung des Erdgeschosses in Geschäfte bleibt die stilistische Einheit des Ganzen, verstärkt durch spätere Skylights.

Der Franz-Liszt-Platz, der von der Lafayette Street überquert wird und von rue d-Hauteville nach Süden geöffnet ist, verkörpert eine strategische Stadtentwicklung im pre-Hhaussmann Paris. Die Gebäude zwischen den Straßen von Abbéville und den Petits-Hôtels, mit ihren Dächern und Fassaden, die 1998 in den historischen Denkmälern eingeschrieben wurden, spiegeln die Entwicklung der bürgerlichen Komfortstandards wider. Der in den Quellen erwähnte Architekt Pellechet hätte zu ihrem Design beigetragen. Die Details in Gusseisen, die harmonischen Verhältnisse und die nüchternen Dekorationen bezeugen von einem Wunsch nach funktionaler Eleganz, charakteristisch für die Wohnbauten dieser Zeit.

Die Kirche des Heiligen Vincent de Paul, die von Lepère begonnen und von Hittorff vollendet wurde, dient als monumentales Wahrzeichen für diese Nachbarschaft inmitten einer Veränderung im 19. Jahrhundert. Seine dreistufige Treppe und die neoklassizistische Struktur kontrastieren mit dem umliegenden urbanen Stoff, der überwiegend aus relationalen Gebäuden besteht. Der als visuelle und soziale Kreuzung konzipierte Platz symbolisiert die Transformationen von Paris unter der Juli-Monarchie, wo der demographische und ökonomische Boom den Bau von bürgerlichen Wohnungen stimuliert. Die nachfolgenden Schutzgebiete (1998) unterstreichen den historischen Wert dieser Fassaden trotz der kommerziellen Veränderungen im Erdgeschoss.

Externe Links