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Kirche des heiligen Martin von Oizay à Bridoré en Indre-et-Loire

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Eglise
Indre-et-Loire

Kirche des heiligen Martin von Oizay

    D136
    37600 Bridoré

Timeline

Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1200
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
XIIe siècle
Erster Bau
XVe siècle
Architekturveränderungen
6 juin 1774
Stilllegung
14 septembre 1949
MH-Klassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Kirche des heiligen Martin von Oizay: Inschrift durch Dekret vom 14. September 1949

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Angabe Der Quelltext erwähnt keine historischen Akteure.

Ursprung und Geschichte

Die im 12. Jahrhundert im Weiler Oizay erbaute Kirche Saint Martin d'Oizay war zunächst die Pfarrkirche des Dorfes. Es wurde als Saint-Martin errichtet und diente als Ort der Anbetung, bis seine Stilllegung am 6. Juni 1774, wegen seiner Unzufriedenheit. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Gemeinde Oizay, die bereits im 15. Jahrhundert an der Gemeinde Cerçay befestigt war, endgültig in Bridoré integriert.

Das Gebäude, romanischer Stil, besteht aus einer primitiven Nase, die von Buchten heute ummauert beleuchtet wird, einem gewölbten Chor in der Mitte eines Hangers, der von einem quadratischen Glockenturm überlagert wird, und einer halbkreisförmigen Apse, die in cul-de-four gewölbt ist. Der Bogen, der das Kirchenschiff mit dem Chor verbindet, wurde ursprünglich verwendet, um Gemälde zu bewahren, die die zwölf Monate des Jahres darstellen und eine sorgfältige Dekoration zeigen. Der Glockenturm, Massiv und fertig mit einer Pyramide, ist charakteristisch für die touristischen religiösen Bauten der Zeit.

Im Jahre 1774 wurde die Kirche in ein landwirtschaftliches Gebäude umgewandelt, bevor sie am 14. September 1949 als historisches Denkmal aufgeführt wurde. Dieser Schutz erlaubte es, trotz seiner kulturellen Aufgabe seine großen architektonischen Elemente zu bewahren. Heute ist es ein bemerkenswertes Beispiel des ländlichen romanischen Erbes in Touraine, das die Entwicklung der mittelalterlichen Pfarreien und ihre allmähliche Verschmelzung illustriert.

Die Westfassade, nach dem ersten Bau neu bearbeitet, hat einen Mittelluftvorhang und eine gebrochene gewölbte Tür, nach dem 12. Jahrhundert hinzugefügt. Im Inneren bezeugt ein Feuer im 15. Jahrhundert spätere Veränderungen. Die verwendeten Materialien, wie z.B. zusammengefügte Flachsteinbetten, reflektieren lokale Bautechniken.

1,6 km nordöstlich des Dorfes Bridoré gelegen, markiert die Kirche die Landschaft des Weilers Oizay. Seine traditionelle West-Ost-Ausrichtung, mit der Bucht nach Westen und dem Chor nach Osten, folgt den mittelalterlichen liturgischen Kanonen. Trotz der Stilllegung bewahrt sie einen starken Erbe-Wert, der mit seiner Pfarrgeschichte und seiner typischen Architektur aus dem 12. Jahrhundert verbunden ist.

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