Logo Musée du Patrimoine

Alle Französisches Erbe klassifiziert nach Regionen, Abteilungen und Städten

St. Pierre-aux-Liens Kirche von Segonzac en Charente

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Eglise romane
Architecture gothique rayonnant
Charente

St. Pierre-aux-Liens Kirche von Segonzac

    10-14 Rue Pierre Frapin
    16130 Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Église Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac
Crédit photo : JLPC - Sous licence Creative Commons

Timeline

Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1200
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
XIIe siècle
Erster Bau
1558
Gründung der reformierten Kirche
1562
Teilvernichtung
vers 1600
Zusammenfassung
1863-1868
Großer Wiederaufbau
25 janvier 1932
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Clocher, westliche Fassade und Chor: Ranking durch Dekret vom 25. Januar 1932

Kennzahlen

Montgomery - Evangelischer Militärführer Defeat bei Segonzac nach der Schlacht von Jarnac.
Comte de Brissac - Befehlshaber der katholischen Truppen Sieger der Protestanten in Segonzac im Jahre 1569.
Deménieux - Cognac Architekt Designer des evangelischen Tempels 1864.
Hugues des Moustiers - Herr von Mazotte Empfänger einer Beschlagnahmung in Segonzac im Jahre 1365.

Ursprung und Geschichte

Die Kirche Saint-Pierre-aux-Liens de Segonzac, befindet sich in der Charente in Nouvelle-Aquitaine, ist ein emblematisches Denkmal aus dem 12. und 15. Jahrhundert. Von seiner romanischen Konstruktion bleiben der Glockenturm und die westliche Veranda, charakteristisch für die Charente Architektur der Zeit, vor allem. Der Glockenturm, mit blinden Bögen geschmückt und von einem konischen Pfeil überlagert, dominiert eine Fassade, die von einem Drei-Roll-Portal durchbohrt wird, typisch für den romanischen Stil Saintongese.

Das Gebäude erlitt 1562 große Zerstörung während der Religionskriege, vor allem durch Protestanten, die viel von der Kirche beweist. Zusammengebaut um 1600, wurde es fast vollständig zwischen 1865 und 1868 umgebaut und bewahrte von seiner mittelalterlichen Vergangenheit nur den gewölbten Chor von Kriegsköpfen, den Glockenturm und die Südseite. Der Chor, aus der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, hat flamboyante gotische Elemente, darunter eine flamboyante Bucht und Waffen der Valois d'Orléans auf dem Tresorschlüssel.

Als Historisches Denkmal 1932 für seinen Glockenturm, die westliche Fassade und den Chor eingestuft, bezeugt die Kirche die religiösen und architektonischen Umwälzungen der Region. Segonzac, Hauptstadt des Großen Champagners (der erste cognac cru), war bereits 1558 auch ein großes evangelisches Haus in Angoumois. Der im Jahre 1864 erbaute evangelische Tempel erinnert an diese turbulente Geschichte, während die Kirche des heiligen Petrus die Ausdauer des Katholizismus in einem Land verkörpert, das von religiösen Konflikten geprägt ist.

Der Ort der Kirche, in der Nähe einer reichlichen Quelle, ist Teil einer reichen Wein und historischen Landschaft. Die Gemeinde, überquert von alten römischen Straßen und mit protohistorischen Überresten, war eine Abhängigkeit der Grafen von Angoulême im Mittelalter. Sein Erbe spiegelt somit sowohl sein mittelalterliches Erbe, seine Rolle in den Kriegen der Religion und seine Verankerung in der Weinwirtschaft Charente wider.

Architektonisch verbindet die Kirche romanische (Portal, Glockenturm) und gotische (chœur) Elemente, die stilistische Entwicklungen zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert illustrieren. Die blinde Galerie über der Veranda, typisch für die lokale romanische Kunst, maskiert teilweise die Basis des Glockenturms, während die Chorus-Buchten und geschnitzten Kapitals den spätgotischen Einfluss zeigen. Diese Eigenschaften machen es zu einem bemerkenswerten Beispiel des Charentais religiösen Erbes.

Externe Links