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Kirche St. Maria von Brouilla dans les Pyrénées-Orientales

Patrimoine classé
Clocher-mur
Eglise
Eglise romane
Pyrénées-Orientales

Kirche St. Maria von Brouilla

    135 Rue de l'Église
    66620 Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Église Sainte-Marie de Brouilla
Crédit photo : LeZibou - Sous licence Creative Commons

Timeline

Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1000
1100
1200
1300
1900
2000
959
Erster schriftlicher Eintrag
XIIe siècle
Bau der aktuellen Kirche
Fin XIIe siècle
Hinzufügen des südlichen Portals
20 novembre 1972
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Kirche (Feld B 312): Beschluß vom 20. November 1972

Kennzahlen

Marcel Durliat - Historiker und Archäologe Studium der Kirche im Detail.

Ursprung und Geschichte

Die Kirche Sainte-Marie de Brouilla ist ein romanisches Gebäude im Departement Pyrénées-Orientales in Occitanie. Seine Konstruktion stammt hauptsächlich aus dem 12. Jahrhundert, mit Elementen, die zum 13. Jahrhundert hinzugefügt wurden. Es ist bekannt für sein atypisches Design, einschließlich seiner trilobed Bettseite, und sein reich geschnitztes Südportal in weißem Céret Marmor aus dem späten zwölften Jahrhundert. Dieses Portal, geschmückt mit Klauen- und Löwenhauptstädten, ist stilistisch mit dem der Kirche Saint-Jacques de Villefranche-de-Conflent verbunden und zeigt den Einfluss der Werkstätten von Serrabone.

Die erste schriftliche Erwähnung des Gebäudes stammt aus dem Jahre 959, aber die gegenwärtige Kirche wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Seine Architektur umfasst ein einzigartiges Schiff von fünf Spannweiten, in einer Wiege gewölbt und mit einer halbkreisförmigen Apsis fertig. Zwei halbkreisförmige Seitenkapellen, die rechts von der fünften Spanne offen sind, geben dem Bett ihre dreifache Form. Ein Glockenturm, nach der ursprünglichen Konstruktion, überwindet den Westgabel. Das gesamte Gebäude wurde am 20. November 1972 als historisches Denkmal eingestuft.

Das Südtor, in weißem Marmor, ist Teil eines überstehenden Vorkörpers der Südfassade. Es wird von zwei Säulen mit geschnitzten Kapitals umrahmt und unterstützt ein Tuning mit Interlaces und Rosetten. Die linke Hauptstadt repräsentiert vier Krallen, während die rechte stilisierte Löwen zeigt. Das Tympanum und Lintel, glatt, Kontrast zum Reichtum der umgebenden Skulpturen. Dieses Portal wird von einigen Historikern der gleichen Gruppe von Handwerkern zugeschrieben, die in Serrabone arbeitete.

Die Kirche scheint das Ergebnis zweier unterschiedlicher Baukampagnen zu sein. Die Wände, Apse und Apsidiole könnten von vor dem 12. Jahrhundert stammen, während das Gewölbe auf Doppel und das südliche Portal, später hinzugefügt, eine zweite Phase markieren würde. Die Glockenturmwand, die durch ihre unterschiedliche Vorrichtung sichtbar ist, wäre eine spätere Ergänzung. Diese architektonischen Elemente spiegeln die stilistischen und technischen Entwicklungen der romanischen Epoche in Roussillon wider.

Historische Quellen erwähnen archäologische und architektonische Studien von Experten wie Marcel Durliat, die detailliert die Struktur und Besonderheiten des Gebäudes analysiert. Die Kirche Sainte-Marie de Brouilla illustriert damit das romanische Erbe von Roussillon, das lokale und regionale Einflüsse in ein kohärentes und bemerkenswertes architektonisches Ensemble mischt.

Externe Links