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Friedhof als Friedhof der Vergessenen bekannt à Cadillac en Gironde

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Cimetière
Gironde

Friedhof als Friedhof der Vergessenen bekannt

    Boissonnet
    33410 Cadillac-sur-Garonne
Cimetière des Oubliés de Cadillac
Cimetière dit  cimetière des Oubliés
Cimetière dit  cimetière des Oubliés
Cimetière dit  cimetière des Oubliés
Cimetière dit  cimetière des Oubliés
Cimetière dit  cimetière des Oubliés
Cimetière dit  cimetière des Oubliés
Crédit photo : Henry Salomé - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1920
Erstellung des Friedhofs
1994
Transfer zur Gemeinde
2000
Site-Verschluss
26 avril 2010 et 14 septembre 2010
Erstzulassung
2020
Restaurierung der Website
23 juillet 2021
Neue Anmeldung
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Der gesamte Friedhof der Vergessenen (auf dem Parcel 1009, Parcel 1010) und alle Fassaden und Dächer des Hauses des Fossoyeurs (auf dem Parcel 1600 gelegen) nach dem dem dem Orden beigefügten Plan, alle diese Elemente, die in der Kadastre Abschnitt A erscheinen: Inschrift nach der Ordnung vom 23. Juli 2021

Kennzahlen

Michel Benezech - Spezialist für kriminelle Psychiatrie Autor eines Berichts über den Friedhof.
François Noudelmann - Schreiber Autor von *Les enfants de Cadillac* (2021).
Gilles Ortlieb - Schreiber Autor von *Cadillac* (2022).

Ursprung und Geschichte

Der Friedhof der Vergessenen, befindet sich in Cadillac-sur-Garonne in Gironde, ist eine Grabstätte, die 1920 geschaffen wurde, um die Überreste der verstorbenen Patienten im entfremdeten Asyl der Stadt zu beherbergen. Dieses Projekt wurde von der Unzulänglichkeit des kommunalen Friedhofs motiviert, vor allem wegen der großen Zahl der Todesfälle unter den Ersten Weltkrieg Veteranen, Opfer von psychiatrischen Störungen namens "brain mutilated". Ein Platz von 98 Gräbern ist speziell ihnen gewidmet, gekennzeichnet durch eine Gedenktafel.

Der Friedhof, der etwa 900 Begräbnisse hat, wurde bis zum Jahr 2000 verwendet. Die Mehrheit der Gräber, in der Mitte der Erde, wurden von Eisenkreuzen markiert, deren Namensschilder oft verschwunden sind. 1994 wurde der Standort zum Eigentum der Gemeinde. Es wurde 2010 teilweise als historisches Denkmal aufgeführt, um seine Zaunwand zu bewahren, die von einem Projekt der Umwandlung in einen Parkplatz bedroht war. Eine Restaurierung im Jahr 2020 würdigte die Erinnerung an die begrabenen, darunter die 160 Veteranen, deren Namen und Nationalitäten an einer Corten-Stahlmauer graviert wurden.

Unter den begrabenen sind mindestens 88 senegalesische Zeichner sowie deutsche, österreichische und ungarische Kriegsgefangene. Im Jahr 2021 hat ein neuer Registrierungsbefehl für historische Denkmäler die Bestellung 2010 aufgehoben und den Schutz der Website konsolidiert. Darüber hinaus hat die jüngste Forschung 3,401 Zivilisten in der Gemeinde seit 1922 begraben identifiziert, deren Namen an einer zweiten Gedenkmauer hinzugefügt wurden. Der Friedhof wird nun von einem lokalen Verein, die Freunde des Friedhofs des Vergessens von Cadillac geführt.

Dieser Ort bezeugt die Geschichte der Psychiatrie in Frankreich, insbesondere durch die Folgen des Trauma des Großen Krieges. Er inspirierte literarische Werke wie Les enfants de Cadillac (François Noudelmann, 2021) und Cadillac (Gilles Ortlieb, 2022) und war Gegenstand von Dokumentarfilmen, darunter ein Bericht von Michel Benezech, ehemaliger Praktikant des psychiatrischen Krankenhauses.

Der Friedhof der Vergessenen illustriert auch die Vielfalt der vergrabenen Bevölkerungen, die die menschlichen Tragödien widerspiegeln, die mit Weltkonflikten und Lebensbedingungen in Asyl im zwanzigsten Jahrhundert verbunden sind. Seine Bezeichnung als historische Denkmäler unterstreicht sein Erbe und Erinnerungsvermögen, sowohl für die Region Nouvelle-Aquitaine als auch für die französische medizinische und soziale Geschichte.

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