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Tourcoing Station dans le Nord

Patrimoine classé
Patrimoine ferroviaire
Gare classée MH
Nord

Tourcoing Station

    Place de la Gare
    59200 Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Gare de Tourcoing
Crédit photo : Velvet - Sous licence Creative Commons

Timeline

Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1800
1900
2000
14 novembre 1842
Öffnen der ersten Station
1905
Bau der aktuellen Station
1er septembre 1944
Abfahrt des Loos-Zugs
28 décembre 1984
Historisches Denkmal
23 mai 1993
Ankunft der LGV Nord
2020-2022
Renovierungs- und Handelsstelle
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Station (Box BE 6): Anmeldung per Bestellung vom 28. Dezember 1984

Kennzahlen

Clément Ligny - Architekt Designer der Fassade und Plan.
M. Aumont - Architekt/engineer Mitautor der Pläne von 1903-1904.
Vainey - Ingenieur Mitarbeiterin am Architekturprojekt.
Sydney Dunnett - Architekt (falsche Zuschreibung) Gestorben 1895, oft falsch zitiert.
Henri Verneuil - Direktor Wendet sich *Der Körper meines Feindes* 1976.

Ursprung und Geschichte

Tourcoing Station, in der Nord-Abteilung in der Region Hauts-de-France gelegen, ist ein bedeutendes Eisenbahndenkmal, das im frühen zwanzigsten Jahrhundert erbaut wurde. Es ersetzt eine erste Station, die 1842 eingeweiht wurde, die schnell vom industriellen Textilboom der Belle Époque gesättigt wurde. Das im Jahre 1905 fertiggestellte Gebäude wurde von den Architekten Clément Ligny, M. Aumont und Vainey entworfen, inspiriert vom Neo-Louis XIII-Stil des nahegelegenen Bahnhofs Roubaix, mit einer 110 Meter großen Ziegel- und Steinfassade, einer zentralen Uhr und einer verglasten Metallhalle.

Der Bahnhof spielt eine wichtige Rolle als Grenzstation mit Belgien, die Integration von Zolldiensten, ein Hotel, eine Poststelle und Räume für Reisende und Waren. Es ist auch die Szene einer dunklen Geschichte: Am 1. September 1944 schickte der Loos-Zug 871 politische Gefangene in die Nazilager. Das historische Monument wurde 1984 mit der Ankunft der TGV 1993 und der Ouigo 2015 zum dritten verkehrsreichsten Bahnhof der Lille-Metropole entwickelt.

Zwischen 2020 und 2022 restaurierten die großen Arbeiten (7,8 Mio. €) das Gebäude und seine Umgebung, fügten einen multimodalen Austauschknotenpunkt (Bike Garage, Relaisparkplatz) hinzu und bereiteten einen zukünftigen Straßenbahnservice vor. Die Station, die immer aktiv ist, verbindet historisches Erbe und Moderne, während sie als Bühne für filmographische Produktionen wie The Body of My Enemy (1976) oder die Serie Les Petits Murtres von Agatha Christie (2020) dient.

Architektonisch zeichnet sich die Station durch ihre zentrale Glashalle, ihre seitlichen Mansardpavillons und einen gepflasterten Innenhof auf Fanstraßen aus. Sein Stil, angepasst an lokale Materialien (Brick, Stein), reflektiert die industrielle Identität der Region. Die angrenzende Sernam Hall, die 2019 gekauft und rehabilitiert wurde, und die nahe gelegene TGV Garage (mit Wattrelos geteilt) unterstreichen ihre logistische Bedeutung.

Heute ist der Bahnhof von Tourcoing ein strategischer Bahnknoten, der von TGVs (Paris, Lyon, Rennes), Ouigo, TER Hauts-de-France und internationalen Zügen nach Belgien bedient wird. Die Geschichte, die durch technische und soziale Transformationen geprägt ist, macht sie zum Symbol der Widerstandsfähigkeit und Anpassung des französischen Industrieerbes.

Externe Links