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Gaudin Haus in Nancy en Meurthe-et-Moselle

Patrimoine classé
Maison classée MH
Bâtiment Art Nouveau

Gaudin Haus in Nancy

    97 Rue Charles-III
    54100 Nancy
Privatunterkunft
Maison Gaudin à Nancy
Maison Gaudin à Nancy 
Maison Gaudin à Nancy 
Crédit photo : G.Garitan - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1899
Bau des Hauses
26 mai 1977
Erster Schutz (kancelled)
4 mai 1994
Registrierung
28 novembre 1996
Teilklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Haus, mit Ausnahme von Kleinteilen (Kasten BC 347): Beschriftung bis zum 4. Mai 1994 - Fassaden und Dächer des Gebäudekörpers und die drei Räume mit charakteristischer Innendekoration (Kasten BC 347): Klassifizierung bis zum 28. November 1996

Kennzahlen

Georges Biet - Architekt Designer des Hauses im Jahre 1899.
Alphonse Gaudin - Sponsor Lederhändler, Originalbesitzer.
Jacques Grüber - Master Glas Autor der Glasfenster *Le Tulipier*.
Eugène Vallin - Cabinetist und Architekt Innenmöbel zugeordnet.
Louis Guingot - Maler-Dekorator Dekoration der Fassade.

Ursprung und Geschichte

Das Gaudin-Haus befindet sich an der 97 Charles-III Straße in Nancy, wurde 1899 vom Architekten Georges Biet für den Lederhändler Alphonse Gaudin gebaut. Dieses Gebäude markiert einen der ersten Ausdrücke des Jugendstilstroms, charakteristisch für die École de Nancy, mit einer Fassade, die vom Mittelalter beeinflusst wird und Pflanzendekorationen jetzt teilweise verschwunden sind.

Der Meisterglasmacher Jacques Grüber realisierte sein erstes bekanntes Glasfenster Le Tulipier sowie einen Kamin mit dem Titel Voyage au bord d'un lac in Zusammenarbeit mit dem Kabinettmacher Georges Léon Schwartz. Diese Elemente illustrieren die Integration der dekorativen Kunst in Architektur, typisch für das Jugendstil nancéien.

Geschützt 1977 wurde Gaudin erstmals für seine Fassaden und Dächer gelistet, bevor er 1994 vollständig klassifiziert wurde, und teilweise 1996 für seine Innendekoration. Einige Möbel, wie die im Schlafzimmer von Eugène Vallin entworfen, sind jetzt im Musée d'Orsay ausgestellt.

Das Gebäude spiegelt auch die Zusammenarbeit zwischen lokalen Künstlern wider: Louis Guingot für Außendekorationen, Eugène Vallin für Möbel und Jacques Grüber für Glasfenster. Diese Interaktionen machten das Haus zum Symbol der künstlerischen Innovation des späten 19. Jahrhunderts in Lothringen.

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