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Gillet-Werk in Saint-Chamond dans la Loire

Patrimoine classé
Patrimoine industriel
Usine
Loire

Gillet-Werk in Saint-Chamond

    27 Rue François-Gillet
    42400 Saint-Chamond
Usine Gillet de Saint-Chamond
Usine Gillet de Saint-Chamond
Usine Gillet de Saint-Chamond
Crédit photo : Yann GAVET - Sous licence Creative Commons

Timeline

Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1861
Stiftung für Arbeit
1877
Herstellung der Färbung
1976
Abschluss
21 mars 1995
Anmeldung für Historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassaden und Dächer der Gebäude der ehemaligen Fabrik (Case AI 140, 141): Beschriftung durch Dekret vom 21. März 1995

Kennzahlen

François Gillet - Industrielle und Gründer Erstellte die Fabrik in 1861
André Gaspard - Architekt Design Gebäude und Ziegeldekoration

Ursprung und Geschichte

Die 1861 vom Industriellen François Gillet gegründete Gillet-Fabrik von Saint-Chamond wurde auf dem Gier implantiert, um die Qualität seines Wassers zu nutzen, was für die Färbung von Aktivitäten wesentlich ist. Der Standort entwickelte sich schnell, mit dem Bau einer künstlichen Seidenfärbeanlage nicknamed The Silk of Izieux in den 1870er-1880er Jahren. Der Architekt André Gaspard entwirft die Gebäude, einschließlich der roten Ziegelkamin, und schmückt die Fassaden mit einem prächtigen Dekor in Ziegelverkleidung.

Nach einem nach dem Zweiten Weltkrieg begonnenen Rückgang wurde die Fabrik 1976 endgültig geschlossen, Opfer der Ölkrise von 1973. Er wurde 1977 von der Stadt Saint-Chamond zurückerkauft und in den 1980er Jahren teilweise in einen Wirtschaftsinkubator umgewandelt. Trotz der Abrisse in den 1970er Jahren bewahrte das Ensemble 1877 Werkstätten (mit Gusseisenschuppen), das Managementgebäude, die Villa und den Kamin. Die Fassaden und Dächer wurden 1995 durch Registrierung bei den Historischen Monumenten geschützt.

Der Standort illustriert das goldene Zeitalter der Textilindustrie Stéphanois, die sich auf lokale Ressourcen (Gierwasser, Fachkräfte) und architektonische Innovation stützt. Die Präsenz des renommierten Lyoner Architekten Gaspard André unterstreicht den ästhetischen und funktionalen Anspruch des Projekts. Heute bezeugt die Fabrik sowohl das industrielle Erbe der Loire als auch die wirtschaftlichen Veränderungen des 20. Jahrhunderts.

Externe Links