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Grotte des Furtins (auch auf der Gemeinde Berzé-la-Ville) en Saône-et-Loire

Saône-et-Loire

Grotte des Furtins (auch auf der Gemeinde Berzé-la-Ville)

    12 Bis Les Furtins
    71960 Berzé-la-Ville
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Grotte des Furtins également sur commune de Sologny
Crédit photo : Chabe01 - Sous licence Creative Commons

Timeline

Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
0
100
1900
2000
vers 126 000 ans avant le présent
Lagerstätte für Bären
1945-1949
Suche nach André Leroi-Gourhan
22 août 1947
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Grundstück mit der Höhle der Furtins: Klassifizierung durch Dekret vom 22. August 1947

Kennzahlen

André Leroi-Gourhan - Archäologe und Prehistorian Erkunde die Höhle von 1945 bis 1949
F.E. Koby - Paleonologen Leroi-Gourhan beeinflusste die Hypothese der Anbetung
Pierre Chalus - Forscher (1963) Wiederholte die Hypothese der Bärenanbetung
Jean-Dominique Lajoux - Ethnologin (2007) Verteidigt die Idee einer Bärenbete

Ursprung und Geschichte

Die Furtin Höhle ist eine wichtige prähistorische Stätte in Berzé-la-Ville, Saône-et-Loire (Burgogne-Franche-Comté). Entwässert in Bajocian Kalkstein vor den letzten Gletschern, öffnet es in einer Höhe von 300 m auf einem Hügel mit Blick auf das Tal der Fil, ein Nebenfluss der Petite Grosne. Sein Karstsystem, geologisch mit dem Solutré Rock verbunden, hat mindestens zwei Kollaps erlebt. Die Höhle befindet sich in der Nähe von anderen Paleolithen wie den Charbonnières und den Roche de Solutré Werkstätten, nur wenige Kilometer entfernt.

Die Höhle wurde zwischen 1945 und 1949 von dem Archäologen André Leroi-Gourhan erforscht, der Überreste der Mittelaurignacian und Gallo-Roman Spuren enthüllt. Eine der bemerkenswertesten Entdeckungen ist ein "Bierknochen", der Schädel von erwachsenen Bären und Kubs bewusst arrangiert, was einen möglichen Kult anzeigt. Obwohl Leroi-Gourhan diese Hypothese zunächst betrachtete, bevor sie unter dem Einfluss des Paläontologen F.E. Koby aufgegeben wurde, haben später Forscher wie Pierre Chalus (1963) und Jean-Dominique Lajoux (2007) diese Theorie wiederbelebt und argumentierten, dass die Seite für polare Bären unzugänglich war.

Bärenrückstände wurden von Anfang an der Upper Pleistocene, entsprechend Interglacial Riss-Würm (Eémien), etwa 126.000 Jahre B.C.E. Dieser Zeitraum fällt mit einem gemäßigteren Klima zwischen zwei Gletschern zusammen. Die Höhle wurde 1947 als historische Denkmäler eingestuft, die ihre archäologische und Erbe Bedeutung erkennen. Seine Studie informiert weiterhin über die symbolischen Praktiken prähistorischer Gesellschaften und deren Beziehung zur lokalen Tierwelt.

Der Ort ist Teil einer reichen karsten Landschaft, typisch für das Mâconnais, wo mehrere Höhlen (wie die von Blanot oder Azé) Zeugnis einer alten menschlichen Besatzung. Die Nähe zum Solutré-Rock, dem gleichnamigen Standort des Solutréen, verstärkt das wissenschaftliche Interesse dieses Bereichs beim Verständnis der paläolithischen Kulturen in Europa. Heute bleibt die Furtin-Grotte ein wichtiger Ort, um die Interaktionen zwischen Mensch und seiner Umgebung während der Vorgeschichte zu studieren.

Externe Links