Gesamtklassifikation 1996 (≈ 1996)
Galerie, Fassade und Dach geschützt.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Fassade: Beschriftung nach Bestellung vom 4. Oktober 1932 - Überdachte Galerie, Fassade und Dach: Klassifizierung nach Dekret vom 31. Oktober 1996
Kennzahlen
Alphonse de Poitiers - Gründer des Bastids
Erstellte Villefranche-de-Rouergue in 1256.
Ursprung und Geschichte
Das in Villefranche-de-Rouergue gelegene Haus Ganac ist ein historisches Denkmal, das zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert erbaut wurde. Es besetzt mindestens zwei mittelalterliche Grundstücke, wie die Spuren des kadastralischen Plans von 1823 belegen. Der westliche Teil bewahrt die Überreste vor dem 15. Jahrhundert, darunter eine Steinmauer mit bewaldeten Kalksteinen, sowie drei drei dreiköpfige Säulen- und Lintelfenster, typisch für das 13. oder 14. Jahrhundert. Diese Elemente schlagen ein dreistöckiges primitives Haus vor, das später teilweise dekonstruiert wurde.
Die Fassade auf dem Platz und der östlichen Erhebung aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert, haben Halbkreuze mit Bodenrahmen. Die Arkaden des Platzes, von denen einer leicht gebrochen ist, stammen aus dem 15. Jahrhundert, während die Westseite Arkade, höher, dem Niveau des 13. Jahrhunderts entsprechen würde. Ein Feuer im Jahre 1497 verwüstete den Platz, das Haus wurde auf seinem ursprünglichen Plan wieder aufgebaut, mit folgenden Arbeitskampagnen im 17. und 18. Jahrhundert, wie die dreieckigen Frontfenster und die Trompe Schränke belegen.
Villefranche-de-Rouergue, ein 1256 von Alphonse de Poitiers gegründeter Bastide, wurde zu einem wohlhabenden Handelszentrum. Die Stadtplanung, gekennzeichnet durch senkrechte Straßen und einen zentralen Platz, spiegelt die Prinzipien der mittelalterlichen Bastide wider. Das Ganac-Haus, mit seinen gotischen Überresten und Renaissance-Umbauten, verkörpert diese Stadt- und Wirtschaftsgeschichte. Die aufeinanderfolgenden Schutzmaßnahmen (Registrierung 1932, Klassifikation 1996) unterstreichen den Wert des Erbes, insbesondere für seine überdachte Galerie und Fassade.
Zu den geschützten Elementen gehören die Fassade (eingetragen 1932), sowie die überdachte Galerie, Fassade und Dach (eingeteilt 1996). Diese Maßnahmen bewahren ein wichtiges architektonisches Zeugnis des Übergangs zwischen dem Mittelalter und der modernen Zeit in der Rouergue. Das Haus zeigt auch lokale konstruktive Techniken, wie die Verwendung von weißem Kalkstein für Formen oder geschnitzte Imposten.