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Varoqueaux Töpferofen in La Chapelle-des-Pots en Charente-Maritime

Patrimoine classé
Patrimoine industriel
Four
Charente-Maritime

Varoqueaux Töpferofen in La Chapelle-des-Pots

    Route des Guilloteaux
    17100 La Chapelle-des-Pots

Timeline

Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1800
1900
2000
XVIIIe siècle
Bau des Ofens
26 mai 2011
Registrierung für historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Der Topfofen sowie der Boden des entsprechenden Grundstücks, das archäologische Überreste enthält, in voller Höhe (Feld AL 395): Beschriftung bis zum 26. Mai 2011

Ursprung und Geschichte

Der Varoqueaux-Töpferofen, der im 18. Jahrhundert in La Chapelle-des-Pots gebaut wurde, ist ein seltenes Beispiel für einen Keramikofen in der Region Saintonge. Dieses Denkmal, das im Auftrag des 26. Mai 2011 in historischen Denkmälern eingeschrieben ist, besteht aus zwei verschiedenen Räumen: einem Heizraum und einem Kochraum. Das speziell entwickelte Wärmeübertragungssystem wurde speziell für die Herstellung von Polychromglaskeramiken entwickelt, von denen einige nach Nordamerika exportiert wurden.

Die Struktur des Ofens ruht auf einem genialen Gerät: ein Kamin befindet sich zwei Meter vom Eingang des Heizraums diffundierte die Wärme über einen gewölbten Tunnel vier Meter lang. Diese Wärme erlangte dann den Kochraum dank Säulen von Pfählern, wodurch zehn Zentimeter im Durchmesser Kanäle. Diese in Gruppen von zwei oder drei platzierten Stapel erlaubten einen allmählichen Temperaturanstieg bei der Filterung der Verunreinigungen der Gase. Der kleine Kochraum lieferte eine homogene Wärme, ideal für Keramik.

Archäologische Ausgrabungen enthüllten keramische Möbel aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die die Verwendung des Ofens für die Herstellung von polychromen verglasten Keramiken bestätigen, typisch für die Region. Die Wand des Ofens, die aus Ton-gebundenen und fliessengestrichenen Rubbel und seine flache Fliesensohle, die auf einer Tonschicht ruht, veranschaulichen Konstruktionstechniken, die für eine optimale Kochung geeignet sind. Heute sind der Ofen und der Boden des Grundstücks, der archäologische Überreste enthält, seit 2011 vollständig geschützt.

Dieses Denkmal, das heute im Besitz eines Vereins ist, zeigt die historische Bedeutung der Keramik in der Region Saintonge, einer großen handwerklichen Tätigkeit, die die lokale Wirtschaft markierte und deren Produktionen weit über die französischen Grenzen hinaus bekannt waren. Seine Inschrift in historischen Denkmälern unterstreicht sein Erbe und seinen technischen Wert und liefert wertvolle Einblicke in die Handwerkskunst des 18. Jahrhunderts.

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