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Rathaus von Loudun dans la Vienne

Patrimoine classé
Patrimoine urbain
Hôtel de ville
Vienne

Rathaus von Loudun

    6-10 Rue Gambetta
    86200 Loudun
Eigentum der Gemeinde
Hôtel de ville de Loudun
Hôtel de ville de Loudun
Hôtel de ville de Loudun
Hôtel de ville de Loudun
Crédit photo : Papay - Sous licence Creative Commons

Timeline

Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1863
Den ersten Stein legen
1869
Fertigstellung des Gebäudes
1893
Abschluss der Gärten
18 avril 1995
Frontschutz
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassaden und Dächer (Sache AN 238): Beschriftung durch Dekret vom 18. April 1995

Kennzahlen

Dulin - Architekt Designer von Plänen und Studien.

Ursprung und Geschichte

Das Loudun Rathaus ist ein neoklassizistisches historisches Denkmal, das im 3. Quartal des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Es ersetzt das ehemalige Kloster Cordeliers, das es besetzt. Das vom Architekten Dulin entworfene Projekt begann 1863 mit der Verlegung des ersten Steins. Die Werke wurden 1869 fertiggestellt, die Gärten und der Platz wurden 1893 fertiggestellt. Das Gebäude vereint die Funktionen des Rathauses und des Gerichtsgebäudes und spiegelt den Wunsch nach administrativer und urbaner Modernisierung wider.

Die Fassaden und Dächer des Rathauses sind seit einem Dekret vom 18. April 1995 unter den historischen Denkmälern geschützt. Das Gebäude, im Besitz der Gemeinde, zeigt die öffentliche Architektur der Periode, gekennzeichnet durch eine Rückkehr zu klassischen Formen. Seine Lage im Stadtzentrum, in 1 Rue Gambetta, macht es zum Symbol der lokalen kommunalen und gerichtlichen Macht. Die Genauigkeit des Standortes wird auf der Grundlage verfügbarer Daten als fair geschätzt (Anmerkung 5/10).

Die Wahl des Ortes, ein ehemaliges Kloster der Cordeliers, ist Teil einer Logik der postrevolutionären Urbanisierung, wo kirchliche Güter oft an zivile Zwecke zurückverwiesen wurden. Der Architekt Dulin, obwohl wenig dokumentiert im Quelltext, spielte eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung dieses ambitionierten Projekts, der Mischung von Funktionalität und neoklassischer Ästhetik. Die Bauverzögerungen (1863–69) und der späte Abschluss der Außenräume (1893) zeugen von der Komplexität des Projekts.

Externe Links