Charles Quints angeblicher Aufenthalt 1541 (≈ 1541)
Lokale Tradition nicht historisch bestätigt.
XVIe siècle
Bau der Tür
Bau der Tür XVIe siècle (≈ 1650)
Chambranle geschnitzt in Genua, symbolische Einrichtung.
12 mai 1927
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 12 mai 1927 (≈ 1927)
Türschutz aus dem 16. Jahrhundert.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Charles Quint - Kaiser des Heiligen Reiches
Reportedly blieb hier in 1541 (unsichere Quelle).
Ursprung und Geschichte
Das Haus rue Longue in Bonifacio zeichnet sich durch seine Tür von Anfang des sechzehnten Jahrhunderts aus, deren Chambranle in Genua geschnitzt wurde. Dieses architektonische Detail zeigt künstlerische Einflüsse, typisch für die Zeit, in der Korsika enge Verbindungen mit der Republik Genua. Das von zwei Bodenkonsolen unterstützte Lintel hat ein komplexes Dekor: ein gekrönter Chorismus, ein christliches Symbol, wird von Vasen gerahmt, wo Pflanzenspülungen entstehen, sowie zwei Initialen in gotischen Kapitals. Die Extremitäten des Lintels zeigen zwei rieselnde Löwenmäntel, bereichert mit Lamprequins und überlagert von einer engelförmigen Krone, die den hohen sozialen Status der ursprünglichen Besitzer illustriert.
Nach lokaler Tradition hätte dieses Haus Kaiser Charles Quint während seines Aufenthaltes in Bonifacio im Jahre 1541 begrüßt, obwohl diese Informationen eher eine Legende als eine verifizierte historische Quelle sind. Die Tür, die bis zum 12. Mai 1927 als Historisches Denkmal eingestuft wird, ist das einzige geschützte Element des Gebäudes. Sein Stil spiegelt sowohl die Renaissance-Genoese-Kunst als auch die lokalen Besonderheiten wider, die den kulturellen Austausch im Mittelmeer im 16. Jahrhundert bezeugen.
Die Lage des Hauses, jetzt unter der ungefähren Adresse 3 Rue des Deux Kaiser identifiziert, stellt Fragen über die Genauigkeit der historischen Archive. Die Merimée-Basis befindet sich eher auf der Longue Street, vielleicht reflektieren Veränderungen in der städtischen Konfession über die Jahrhunderte. Die Lagenote (6/10) schlägt eine geringe geografische Unsicherheit vor, die für alte Denkmäler in engen und kurvenreichen Straßen wie Bonifacio üblich ist.