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Gebäude à Paris 1er dans Paris

Paris

Gebäude

    43 B Rue Damrémont
    75018 Paris 18e Arrondissement
Immeuble
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Immeuble
Crédit photo : MOSSOT - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1910
Erstellung von Erdgeschirrtischen
31 août 1988
Anmeldung für Historische Denkmäler
1er quart XXe siècle
Bau des Gebäudes
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Alle zwölf Keramikmalereien in der Eingangshalle (Kasten 18: 01 AK 61): Beschriftung per 31. August 1988

Kennzahlen

Francisque Poulbot - Maler und Illustrator Inspiration der Kartons für Gemälde.
A.-J. Arnoux - Workshopleiter bei Boulenger Überwachung von Erdgeschirrpaneelen.
Entreprise Boulenger et Compagnie - Hersteller / Hersteller Leiter der Gemälde 1910.

Ursprung und Geschichte

Das Gebäude in 43bis rue Damrémont, im 18. Arrondissement von Paris, stammt aus dem 1. Quartal des 20. Jahrhunderts. Seine Eingangshalle beherbergt ein einzigartiges Set aus zwölf keramischen Gemälden, integriert in Zellen, die durch Marmorsäulen getrennt sind. Diese Werke, datiert 1910, repräsentieren Szenen von Kinderspielen im Viertel Montmartre, teilweise inspiriert von den Karikaturen des Malers Francisque Poulbot. Andere Tafeln veranschaulichen ein von rosa Flamingos besiedeltes Seebild, das dem Ensemble eine poetische Note verleiht.

Der Architekt des Gebäudes hat diesen Raum entworfen, um diese Kreationen zu präsentieren, realisiert von der Firma Boulenger und Compagnie de Choisy-le-Roi (Val-de-Marne). Die Platten tragen auch die Unterschrift von A.-J. Arnoux, Leiter der Dekorationswerkstatt bei Boulenger. Diese Gemälde, die 1988 durch einen Registrierungsauftrag geschützt wurden, bezeugen die dekorative Kunst der Zeit und die Verbindung zwischen der lokalen Handwerkskunst und der Montmartre Identität.

Ursprünglich diente dieser Korridor den alten Damrémont Bädern, einer Siedlung, die jetzt verschwunden ist. Die Anwesenheit dieser Werke in einem Wohnhaus spiegelt den Wunsch wider, die kollektiven Räume zu verschönern, typisch für die Pariser Bauten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Ihr Stil, der soziale Realismus und Phantasie mischt, ruft den böhmischen Geist von Montmartre, dann in voller künstlerischer Efferveszenz.

Die Auflistung der Tabellen als Historische Denkmäler im Jahr 1988 unterstreicht ihren Erbe Wert. Ihre In-Situ-Erhaltung bewahrt ein Fragment der Kulturgeschichte des Gebiets und bietet den Bewohnern und Besuchern einen Überblick über die industrielle dekorative Kunst der Zeit. Die genaue Adresse, 43bis rue Damrémont, bleibt ein diskreter, aber emblematischer Ort dieses unbekannten Erbes.

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