Bau der Kirche XIIIe–XVe siècles (≈ 1550)
Ersetzen eines romanischen Gebäudes durch eine gotische Kirche.
18 juin 1927
Anmeldung für Historische Denkmäler
Anmeldung für Historische Denkmäler 18 juin 1927 (≈ 1927)
Schutz des Gebäudes und seiner Architektur.
1993–2016
Schutz der Möbel
Schutz der Möbel 1993–2016 (≈ 2005)
Klassifizierung von Retables, Statuen und Reliquien.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Kirche: Registrierung durch Dekret vom 18. Juni 1927
Kennzahlen
Famille de Castelnau - Aristokratisches Graben
Grab aus dem 17. Jahrhundert in der Kirche.
L. Passebosc - Maler (1884)
Autor eines Gemäldes der Kreuzigung.
Jean Roques - Maler (Ende 16. Jahrhundert)
Verfasser eines *Virge of pity*.
Ursprung und Geschichte
Die Saint-Barthélemy-Kirche von Castelnau-de-Lévis, im Tarn in Occitanie gelegen, ist ein gotisches Gebäude, das zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert erbaut wurde. Es ersetzt ein altes romanisches Gebäude mit Überresten in der ersten linken Seitenkapelle. Sein befestigter Glockenturm, charakteristisch für Albige Architektur, diente als Verteidigungstür für das mittelalterliche Dorf, dann genannt Puy de Bonnafous. Dieser Mechanismus verdeutlicht die strategische Bedeutung von Kirchen in lokalen Schutzsystemen im Mittelalter, insbesondere während des Kreuzzuges gegen die Albigois.
Im Inneren beherbergt die Kirche die Bestattung der Familie von Castelnau, aus dem 17. Jahrhundert, zeigt ihre Verbindung zur lokalen Aristokratie. Das Gebäude wurde als historisches Denkmal im Auftrag des 18. Juni 1927 für seine bemerkenswerte Architektur und Einrichtung aufgeführt. Dazu gehören ein Altarbild aus dem 18. Jahrhundert, eine Statue aus dem 15. Jahrhundert des Heiligen Barthélemy und mehrere Reliquien sowie Gemälde aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, die zwischen 1993 und 2016 geschützt sind. Diese Elemente spiegeln die künstlerische und religiöse Entwicklung der Region über Jahrhunderte wider.
Die Kirche ist rund um einen rechteckigen Plan vor einem quadratischen Glockenturm, unterstützt von runden Säulen und durch gebrochene Bögen geöffnet. Der zweite Stock des Glockenturms, beleuchtet von Zwillingsbuchten, erinnert an südgotische Einflüsse. Große Dekorationsarbeiten im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts veränderten teilweise sein Innenauftritt, unter Beibehaltung seiner mittelalterlichen Struktur. Heute bleibt das Gebäude ein emblematisches Beispiel des religiösen und militärischen Erbes von Albige, verbunden mit der turbulenten Geschichte der Okzitanie.
Ankündigungen
Bitte einloggen, um eine Rezension zu posten