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Kreuz der Briges in Auroux en Lozère

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Croix
Lozère

Kreuz der Briges in Auroux

    D26
    48600 Auroux
Croix de Briges à Auroux
Croix de Briges à Auroux
Croix de Briges à Auroux
Croix de Briges à Auroux
Crédit photo : GillesRsl - Sous licence Creative Commons

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
XVIe siècle
Erster Bau
1877
Umbau von Valette Martin
1926
Historische Denkmalklassifikation
2012
Restaurierung
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Kreuz des 16. Jahrhunderts, auf dem Dorfplatz von Briges: Inschrift durch Dekret vom 7. August 1926

Kennzahlen

Valette Martin - Leben in Briges Das Kreuz 1877 wiederbelebt.

Ursprung und Geschichte

Das Kreuz von Briges, im Zentrum des Dorfes Briges auf der Gemeinde Auroux (Lozère, Occitanie), ist ein monumentales Kreuz, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Es zeichnet sich durch seinen Nischenfuß aus, der eine Statue des Hl. Johannes des Täufers enthält, sowie durch seinen granit hexagonalen Lauf, der von einem Basalt-Kreusillon bedeckt ist. Die Arme des Kreuzes, gerillt und fertig mit geschnitzten Flöten, präsentieren auf der Vorderseite einen Christus in Kreuz von der Jungfrau und dem Heiligen Johannes umgeben, während auf der Rückseite ist eine Jungfrau der Gottheit (Pietà).

Ursprünglich aus dem Friedhof des Klosters Saint-Benoît, heute verschwunden, wurde dieses Kreuz 1877 in seiner jetzigen Form von Valette Martin, einem Einwohner von Briges, wieder aufgebaut. Die Trommel trägt die Inschrift "VM 1877", die zu diesem Eingriff bezeugt. Das Kreuz wurde 2012 restauriert und bereits 1926 als historische Denkmäler klassifiziert, was seine Erbe Bedeutung hervorhebt.

Architektonisch verbindet das Kreuz lokale Materialien wie Granit und Basalt, typisch für die Region. Seine religiöse Ikonographie, zentriert auf Szenen der Passion Christi, spiegelt die Bedeutung der christlichen Hingabe im Gemeinschaftsleben der Zeit wider. Die Anwesenheit des Hl. Johannes der Täufer in der Nische des Sockels könnte eine Verbindung mit dem Kloster des Hl. Benedikts angeben, obwohl die Quellen diese Beziehung nicht explizit angeben.

Heute ist das Kreuz der Briges ein bemerkenswertes Zeugnis der religiösen und Beerdigungskunst des 16. Jahrhunderts in Lozère. Seine Lage im Herzen des Dorfes, sowie seine Geschichte mit einem verlorenen Kloster verbunden, machen es zu einem Schlüsselelement des lokalen Erbes. Die Restaurierung 2012 bewahrte ihre skulpturalen Details und sorgte für ihre Übertragung auf zukünftige Generationen.

Externe Links