Erster Bau XVe siècle (≈ 1550)
Hauskörper, Revolver, Spiraltreppe.
1598
Linke Erweiterung
Linke Erweiterung 1598 (≈ 1598)
Linker Teil des gebauten Hauses.
17 mai 1977
Offizieller Schutz
Offizieller Schutz 17 mai 1977 (≈ 1977)
Teilregistrierung für Historische Denkmäler.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Die Fassaden und Dächer und Treppe zum Hauskörper; die fünf inneren Kamine; das Tor der Einfahrt (Case C 20): Registrierung bis zum 17. Mai 1977
Kennzahlen
Information non disponible - Eigentümer oder Sponsoren
Nicht in den Quellen erwähnt.
Ursprung und Geschichte
Das Magnou-Haus, in Linazay im heutigen Neuen Aquitaine gelegen, ist ein Gebäude repräsentativ für das 15. und 16. Jahrhundert, das defensive und Wohnelemente kombiniert. Sein linker, 1598 gebauter Teil integriert sich in einen Körper von älteren Häusern, flankiert von einem runden Revolver mit einer Steintreppe. Die Fassade hält eine ogivale Tür, die mit vegetalen Motiven und einem gehämmerten Schild dekoriert ist, während die rechte Seite des 15. Jahrhunderts von Sillfenstern durchbohrt wird. Ein Töpfer und ein Portal aus dem 15. Jahrhundert schlossen den Hof einmal und betonten seinen semi-fortifizierten Charakter.
Im Inneren befindet sich eine Spiraltreppe, die Fußböden mit reich geschliffenen Kaminen, typisch für die Renaissance-Kunst. Diese dekorativen Elemente, kombiniert mit der Steinstruktur, illustrieren die Entwicklung der seigneurischen Häuser zu mehr Komfort an der Wende des sechzehnten Jahrhunderts. Das seit 1977 teilweise geschützte Denkmal (Fassaden, Dächer, Treppen, Kamine und Tor) verkörpert somit den Übergang zwischen dem Mittelalter und der modernen Ära im Poitou.
Die Lage des Hauses, im Herzen des Dorfes Linazay (früher in Poitou-Charentes), spiegelt seine Rolle in der feudalen und dann ländlichen Organisation der Region wider. Die Revolver und die Treppe mit Schrauben, charakteristisch für edle Häuser, schlagen eine Funktion sowohl Wohn- als auch symbolisch, Markierung des Prestiges seiner Insassen. Das Fehlen von Archivdokumenten im Quelltext begrenzt das genaue Wissen seiner Besitzer, aber das Gebäude bleibt ein bemerkenswertes Beispiel der zivilen Architektur des 15. und 16. Jahrhunderts.
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