Bau des Hauses 4e quart XVe siècle - 1er quart XVIe siècle (≈ 1587)
Periodenbau bürgerliches halbbetontes Haus.
27 juin 1649
Eigentumsurkunde
Eigentumsurkunde 27 juin 1649 (≈ 1649)
Erwähnung von Nicolas Guy und Olivier Sablier (Notarialakt).
27 septembre 2006
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 27 septembre 2006 (≈ 2006)
Registrierung durch Ministerialerlass.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Das Haus (Sache AO 113): Anmeldung bis zum 27. September 2006
Kennzahlen
Nicolas Guy - Eigentümer 1649
Familienmitglied lokaler Ärzte.
Olivier Sablier - Eigentümer 1649
Apothecary, Montluçonese bourgeois Familie.
Ursprung und Geschichte
Guy and Sablier House, 5 Place Saint-Pierre in Montluçon (Allier, Auvergne-Rhône-Alpes), ist ein bemerkenswertes Beispiel der zivilen Architektur des Übergangs zwischen dem Mittelalter und der Renaissance. Zwischen dem 4. Viertel des 15. Jahrhunderts und dem 1. Viertel des 16. Jahrhunderts erbaut, verbindet es einen Steinboden mit einem Holzboden, der charakteristisch für die bürgerlichen Häuser der Zeit ist. Seine dekorativen Elemente — Grundpfosten, gebogene Aisseliers, Trilobed- und Polylobed-Motive — sowie die Nische, die mit dem Cornel-Ständer geschmückt ist, zeugen von einer raffinierten Handwerkskunst.
Das Haus nimmt eine strategische Position ein, gegenüber dem Haupttor der Peterskirche und dem Haus der Zwölf Apostel und betont seine Bedeutung im mittelalterlichen Stadtgefüge. 1649 wurde sie als Eigentum von Nicolas Guy und Olivier Sablier, Mitgliedern von einflussreichen lokalen Familien, Ärzten und Apotheken zertifiziert. Diese Details, aus einem notariellen Akt (AD Allier, 3 E 14772), zeigen seinen Anker in Montluçons Sozialgeschichte.
Als historisches Denkmal bis zum 27. September 2006 eingestuft, illustriert das Haus die Erhaltung des bürgerlichen Erbes von Bourbon. Seine Struktur – mit einem gebogenen Giebel, einem falschen Eingang und einem Stempel – und seine Holzdekoration (Blumen, Runden) machen es zu einem seltenen Zeugnis für den einfachen Lebensraum am Scharnier des 15. und 16. Jahrhunderts. Die Archive erwähnen auch ihre Rolle in den Grundlagen der Doobits, einer in der heutigen Zeit gemeinsamen religiösen Praxis.
Das Gebäude ist Teil eines kohärenten architektonischen Ensembles mit der St. Peterskirche, das die räumliche Organisation mittelalterlicher Städte widerspiegelt, in denen lokale Eliten (Merchanten, liberale Profis) ihren Status mit ostentatiösen Häusern markierten. Seine Bezeichnung als historische Denkmäler unterstreicht seinen Wert des Erbes, sowohl für seinen Zustand der Erhaltung als auch für seine Darstellung der konstruktiven Techniken der Zeit.
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