Logo Musée du Patrimoine

Alle Französisches Erbe klassifiziert nach Regionen, Abteilungen und Städten

Holzhaus, 38 Rue Jacques d'Arc in Cefonds à Ceffonds en Haute-Marne

Patrimoine classé
Maison classée MH
Maisons à pans de bois

Holzhaus, 38 Rue Jacques d'Arc in Cefonds

    38 Rue Jacques d'Arc
    52220 Ceffonds
Privatunterkunft
Crédit photo : Pline - Sous licence Creative Commons

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
XVIe siècle
Bau des Hauses
19 juin 1939
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Holzhaus: Inschrift auf Bestellung vom 19. Juni 1939

Kennzahlen

Information non disponible - Kein Schlüsselzeichen erwähnt Der Quelltext erwähnt keine historischen Akteure im Zusammenhang mit diesem Denkmal.

Ursprung und Geschichte

Das Loghaus befindet sich an der 38 Rue Jacques d'Arc in Ceffonds, aus dem 16. Jahrhundert, ist ein emblematisches Beispiel mittelalterlicher Architektur in Halbbeton. Diese Bauart, weit verbreitet in Westeuropa, kombiniert einen Holzrahmen und eine Füllung von Torchi, Ziegel oder Stein. Die halbbetonten Häuser, oft mit Städten verbunden, in denen Holz reichlich vorhanden war, reflektieren eine konstruktive Technik, die ein präzises handwerkliches Know-how erfordert, vor allem für die Montage und Lastmanagement.

Im 16. Jahrhundert, während der Zeit des Baus dieses Hauses, waren Korbellationen häufig, so dass die oberen Etagen zu vergrößern und Steuern auf der Basis der Bodenfläche zu reduzieren. Diese Technik wurde jedoch aufgrund der Risiken von Brand, Straßensperre und der Ausbreitung von Krankheiten schrittweise verboten. Die Fassaden wurden oft mit Gips oder Kalk bedeckt, um sie zu schützen und ihnen eine modernere Erscheinung zu geben, wie durch die Entwicklung der Stadtordnung der Zeit vorgeschlagen.

Ceffonds' Haus, das 1939 als Historisches Denkmal eingestuft wurde, ist ein Zeugnis für diesen architektonischen Übergang zwischen dem Mittelalter und der Renaissance. Die auf Balken geschnitzten Dekorationen, typisch für gotische Häuser, sowie die Verwendung von roten Ocker, um Holz zu schützen und zu verschönern, waren gemeinsame Praktiken. Diese Elemente, kombiniert mit der kurzen Holzstruktur (Ersetzung mittelalterlicher Langhölzer), illustrieren die Anpassung konstruktiver Techniken an städtische Zwänge und die stilistischen Einflüsse der Renaissance.

Im Großen Osten, wo sich der Ceffonds befindet, waren die Hälfte der Häuser besonders verbreitet, insbesondere in Elsass und Champagne-Ardenne. Diese Gebäude, die oft mit handwerklichen oder kommerziellen Aktivitäten im Erdgeschoss verbunden sind, spiegelten eine soziale Organisation wider, in der die oberen Stockwerke für Wohnen reserviert waren. Das Haus des Ceffonds, mit seiner Inschrift im Titel der historischen Denkmäler, verkörpert so ein erhaltenes architektonisches Erbe, Symbol einer Zeit, als Holz ein zentrales Material in der Stadtplanung war.

Die Restaurierung von Holzhäusern wie Ceffonds ist Teil eines im 20. Jahrhundert initiierten Erbes. Dieser Prozess, sowohl institutionellen als auch kulturellen, zielt darauf ab, diese Gebäude als Zeugen der alten Techniken und des täglichen Lebens der vergangenen Jahrhunderte zu bewahren. Die einst als bescheiden empfundenen halbbetonten Häuser werden nun für ihre Authentizität und Rolle in der französischen Stadtgeschichte geschätzt.

Externe Links