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Denkmal für die Kriegstoten 1914-1918, gegenüber den alten Mauern à Bayonne dans les Pyrénées-Atlantiques

Pyrénées-Atlantiques

Denkmal für die Kriegstoten 1914-1918, gegenüber den alten Mauern


    64100 Bayonne
Monument aux morts de la guerre 1914-1918, situé contre les anciens remparts
Monument aux morts de la guerre 1914-1918, situé contre les anciens remparts
Crédit photo : Nono314 - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1923
Fertigstellung des Baus
11 novembre 1924
Offizielle Eröffnung
21 octobre 2014
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Das Denkmal für die Toten in vollem Umfang (Kasten BX 2, vgl. Plan im Anhang der Verordnung): Beschriftung im Auftrag des 21. Oktober 2014

Kennzahlen

Molinié-Nicod - Architekt Mitbegriff der Pläne des Denkmals.
Pouthier - Architekt Verbunden mit dem Entwurf des Denkmals.
Brasseur - Sculptor Autor der Statuen des Poilu und des Bauern.

Ursprung und Geschichte

Das Bayonne-Gedenk an die Toten ist eine Hommage an die Opfer des Ersten Weltkriegs, der im 1. Quartal des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. Hinter den alten Stadtmauern hat es die Form einer langen Wand, die mit zwei symbolischen Statuen verziert ist: auf der linken Seite führt ein baskischer Bauern seinen Ochsen und einen Pflug, der das Leben der Bürger und die landwirtschaftliche Arbeit repräsentiert; Auf der rechten Seite, ein Poilu in militärischer Uniform, das Opfer der Kämpfer. Das am 11. November 1924 eröffnete Gebäude wurde von Architekten Molinie-Nicod und Pouthier entworfen, die mit dem Bildhauer Brasseur verbunden sind.

Das Denkmal zeichnet sich durch seine architektonische Integration mit den historischen Rampen von Bayonne aus und unterstreicht die Verbindung zwischen kollektivem Gedächtnis und lokalem Erbe. Die Liste der Toten, die an der Wand graviert sind, wird von diesen beiden Figuren umrahmt und schafft einen visuellen Dialog zwischen mühsamem Frieden und Krieg. Als historisches Denkmal 2014, gehört es zur Gemeinde und bleibt ein bedeutender Treffpunkt, der baskische Identität und nationale Trauer widerspiegelt.

Der 1923 abgeschlossene Bau ist Teil einer Zeit des moralischen und physischen Wiederaufbaus nach dem Konflikt. Die künstlerischen Entscheidungen – wie die Darstellung des Baskenbauers – unterstreichen regionale Besonderheiten und integrieren sich in eine nationale Gedenkbewegung. Die Lage vor den Rampen, Symbol des Schutzes, verstärkt die feierliche Dimension des Ortes.

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