Lois Ferry 1880 (≈ 1880)
Architekturanforderungen für Schulen.
1907
Baugewerbe
Baugewerbe 1907 (≈ 1907)
Schule für 80 Studenten konzipiert.
1973
Beginn der Sammlungen
Beginn der Sammlungen 1973 (≈ 1973)
Einführung von Akquisitionen und Spenden.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
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Der Quelltext erwähnt keine Namen.
Ursprung und Geschichte
Das Museum der Ländlichen Schule in der Bretagne, in einem Schulgebäude, das 1907 in Trégarvan (Finistère) gebaut wurde, zeigt die typische Architektur der Schulen der Dritten Republik. Entwickelt für 80 Studenten, entspricht es den Anforderungen der Fährgesetze (1880), mit separaten Klassen für Mädchen und Jungen, Unterkunft für Lehrer und separate Kurse. Dieses Denkmal bezeugt die öffentliche und konfessionelle Schulorganisation im ländlichen Breton.
Die 1973 initiierten und noch bereicherten Sammlungen stammen aus Spenden (Individuen, Schulen) und seltenen Akquisitionen. Sie decken verschiedene Bereiche ab: Lehrbücher, Preisbücher, Möbel, Schulwerkzeuge und Lehrmaterialien. Vier große Themen strukturieren die Dauerausstellung: die ländliche Umgebung Bretons und ihr traditionelles Kostüm, die Koexistenz der französischen und Bretonischen Sprachen, die Dualität zwischen öffentlichen und konfessionellen Schulen und das tägliche Leben der Schulkinder und Lehrer.
Der rekonstruierte Klassenzimmer stürzt den Besucher in die Atmosphäre des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, wieder die wichtigsten Momente eines Schultages. Das Museum unterstreicht die Herausforderungen und Freuden der ländlichen Bildung und betont gleichzeitig die zentrale Rolle der Schule bei der Verbreitung der französischen Sprache und republikanischen Werte. Das Gebäude selbst, mit seinen Vor- und Lehrveranstaltungen, verkörpert die pädagogischen Ideale der Zeit, zwischen Modernität und lokalen Traditionen.
Dieser Ort mit dem Label Musée de France bietet ein einzigartiges Zeugnis über die pädagogische und soziale Entwicklung in der Bretagne, von den Fährgesetzen bis in die 1970er Jahre. Ihr Interesse liegt ebenso in seiner Architektur wie in seinen Sammlungen, die die Spannungen und Synergien zwischen der Breton-Identität und der nationalen Integration widerspiegeln.