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Presbytery of La Chapelle-sur-Oudon en Maine-et-Loire

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Presbytère

Presbytery of La Chapelle-sur-Oudon

    2 Chemin des Trois Demoiselles
    49500 La Chapelle-sur-Oudon
Privatunterkunft
Crédit photo : Romain Bréget - Sous licence Creative Commons

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1700
1800
1900
2000
XVIIe siècle - XVIIIe siècle
Bau von Presbytery
30 mars 1976
Registrierung für historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassaden und Dächer; Treppe mit Holzbalusterrampe; fünf Kamine (Sache B 7): Beschriftung bis 30. März 1976

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Zeichen in den Quellen angegeben Die Texte nennen keine konkreten historischen Akteure.

Ursprung und Geschichte

Das Presbyterium von La Chapelle-sur-Oudon ist ein ziviles religiöses Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert im Departement Maine-et-Loire, Pays de la Loire. Es ist nach einem U-förmigen Plan organisiert und umfasst ein zentrales Haus, umgeben von Nebengebäuden, mit schist-Glockenwänden und getuften Buchtrahmen. Der Hauptkörper, bedeckt mit einem gebrochenen Rump, wird von einem Pavillon nach Westen flankiert, während ein Sekundärflügel zwei Terrassen mit Blick auf die Oudon bildet. Die alten Ställe, die Taube und ein Genusspavillon vervollständigen das Ganze, was eine utilitarische und Wohnarchitektur des ländlichen Anjou widerspiegelt.

1976 wurde das Presbyterium als historisches Denkmal für seine Fassaden, Dächer, Holztreppen und fünf Schornsteine aufgeführt. Stilistische Elemente, wie z.B. Segmentbogen oder Okuli, schlagen eine Renovierung oder Konstruktion vor, die im 18. Jahrhundert weitgehend durchgeführt wird. Der Ort, dominiert von lokalen Materialien (Schschiste, Tuffeau), bezeugt die Anpassung der religiösen Gebäude an die pastoralen und landwirtschaftlichen Bedürfnisse der Region, während die Integration bescheiden, aber ordentlich dekorative Details.

Die Lage des Presbyteriums, auf einem zentralen Platz (Place Saint-Martin) und mit Blick auf die Oudon, unterstreicht seine soziale und symbolische Rolle im Dorf. In der modernen Zeit dienten die Presbyteries als Residenz für den Pfarrer, aber auch als Treffpunkt für die Gemeinde, was die Beteiligung der Kirche am Alltag widerspiegelt. Die landwirtschaftlichen Nebengebäude (Ställe, Dovecote) erinnern auch an die enge Verbindung zwischen den Pfarreiaktivitäten und der ländlichen Wirtschaft, wo die lokalen Kleriker oft an der Verwaltung von Land und kollektiven Ressourcen beteiligt.

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