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St. Stephanskirche en Savoie

Savoie

St. Stephanskirche


    Ballaison

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1500
1600
1700
1800
1900
2000
XVe siècle
Bau des primitiven Chores
1764-1765
Erweiterung der Kirche
1958
Wiederherstellung des Pfeiles
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Plonito - Italienischer Architekt Designer des Glockenturmpfeils.

Ursprung und Geschichte

Die in Haute-Savoie gelegene Kirche Saint-Étienne de Ballaison ist ein religiöses Gebäude im sardischen neoklassizistischen Stil. Seine Gönnerschaft gewidmet Étienne, Christian Märtyrer, schlägt einen alten Ursprung, möglicherweise verbunden mit der historischen Bedeutung von Ballaison als Zentrum einer Kastanie. Diese Hypothese wird verstärkt durch die Anwesenheit von architektonischen Überresten aus dem 15. Jahrhundert, vor allem im Chor, wo Spuren der frühen Kirche bleiben.

Das gegenwärtige Gebäude, obwohl neu gestaltet, behält eine unsymmetrische Form aufgrund dieser alten Elemente. Der Chor, bestehend aus zwei Spannweiten, präsentiert verzierte Bogenschlüssel: eine mit den Armen des Savoyen (silber Kreuz auf einem Boden von Gules), die andere mit den Armen der Familie Ballaison (hermine zu einer Band von Gules). Die zweite Spanne, verbunden mit dem Schiff, scheint aus der Erweiterung von 1764-1765, als die Kirche geändert wurde.

Der Glockenturm, der von einer Lampe und einem Pfeil des italienischen Plonito gezogen wird, ist ein prominentes Element der Architektur. Dieser Pfeil wurde im Jahr 1958 restauriert und zeigt die Bemühungen, dieses Erbe zu erhalten. Die Kirche verkörpert somit mehrere Epochen, vermischt mittelalterliches Erbe, Transformationen des 18. Jahrhunderts und moderne Restaurationen.

Ballaisons Rolle als administratives und religiöses Zentrum in der Vergangenheit erklärt die Bedeutung dieser Kirche, die sich über die Jahrhunderte entwickelt hat, um die Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaft zu erfüllen. Seine Architektur spiegelt sowohl Savoyard-Einflüsse als auch externe Beiträge wider, wie die Teilnahme eines italienischen Künstlers an der Gestaltung des Glockenturms belegt.

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