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Megalithische Stätte der Hochebene von Poujoulet (auch auf der Gemeinde Montrodat) à Marvejols en Lozère

Patrimoine classé
Patrimoine Celtique
Site mégalithique
Dolmens
Lozère

Megalithische Stätte der Hochebene von Poujoulet (auch auf der Gemeinde Montrodat)

    Poujoulet
    48100 Marvejols
Site mégalithique du plateau de Poujoulet à Marvejols
Site mégalithique du plateau de Poujoulet également sur commune de Montrodat
Crédit photo : Jmp48 - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1889
Rang der ersten Dolmen
20 avril 1990
Registrierung der drei Dolmen
Fin du XIXe siècle
Barthelemy Prunières
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Megalithische Stätte des Plateau de Poujoulet: drei Dolmen (cad. A2 378, 439, 440): Beschriftung durch Dekret vom 20. April 1990

Kennzahlen

Barthélémy Prunières - Archäologe Gesucht und benannt die Dolmen im Jahre 1873.
Adrien de Mortillet - Vorgeschichte Eine alternative Interpretation von Doppel-Lolmen vorgeschlagen.

Ursprung und Geschichte

Der megalithische Standort des Poujoulet Plateau ist ein archäologischer Komplex in den Gemeinden Marvejols und Montrodat, im Departement Lozère (Occitanie). Es besteht aus drei Dolmen, einer von ihnen ein Doppel-Dolmen namens dolmen du Poujoulet in Marvejols, und ein anderer genannt dolmen de la Croix du Silvant in Montrodat. Diese Beerdigungsstrukturen stammen aus der Vorgeschichte und spiegeln die rituellen und architektonischen Praktiken der lokalen neolithischen Gesellschaften wider.

Am Ende des 19. Jahrhunderts suchte der Archäologe Barthélémy Prunières vier Dolmen auf dem Gelände, die er die Höhle aux Fées, die Magische Rendez-vous, die Magische Mahlzeit und die Giant Tomb nannte. Seine Arbeit hat architektonische Besonderheiten offenbart, wie die der Rendez-vous de la Magie, die er als Doppel-Dolmen aus zwei getrennten Kammern beschreibt. Adrien de Mortillet hat jedoch eine alternative Interpretation vorgeschlagen, die darauf hindeutet, dass es eher ein einzelnes gesätes Dolmen sein würde, wobei eine Sekundärkammer als Vestibul dient.

Der Ort war Gegenstand von aufeinanderfolgenden Schutzgebieten: Ein erster Dolmen wurde 1889 als historische Denkmäler eingestuft, während die übrigen drei Dolmen mit zwei Verordnungen vom 20. April 1990 aufgeführt wurden. Diese Maßnahmen unterstreichen die historische und archäologische Bedeutung des Ortes, der wertvolle Einblicke in die Megalithkulturen der Region bietet. Die Annahmen über die Funktion und die genaue Datierung von Dolmen unterliegen jedoch weiterhin der Diskussion unter den Spezialisten.

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