Historisches Denkmal 1889 (≈ 1889)
Schutz der verbleibenden Reste.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Murals bekannt als die Sarrazine (vgl. G 1271) : Klassifizierung nach Liste 1889
Kennzahlen
Grégoire de Tours - Historisch und Bischof
Bezeichnete die Zerstörung des Tempels.
Chrocus - König der Alamans
Leiter des Tempelfeuers.
Pierre-François Fournier - Archäologe
Bestätigt seine Lage in Clermont-Ferrand.
Ursprung und Geschichte
Der Tempel von Vasso Galate, auch bekannt als die Saracen Wall, ist ein römisches Gebäude im zweiten Jahrhundert in der Arber Hauptstadt Augustametum (jetzt Clermont-Ferrand). Grégoire de Tours, im sechsten Jahrhundert, beschreibt seine Zerstörung durch Chrocus, König der Alamans, betont seine bemerkenswerte Architektur: 30 Fuß dicke Doppelwände, Marmor Innendekoration und Mosaiken, und Bleidach. Dieses literarische Zeugnis erlaubte seine Identifikation unter den alten Überresten der Region.
Die Überreste sind noch in der Rameau Street, zwischen Beaumarchais und Bonnabaud Straßen sichtbar. Eine Mauer befindet sich auf einem Parkplatz in der Nähe der Bonnabaud Street, zugänglich aus dem Erdgeschoss eines nahe gelegenen Gebäudes. Die Stätte, ehemals in einem marshy Gebiet durch den Tiretaine (jetzt geheilt), wurde 1889 als Historisches Denkmal eingestuft. Sein gegenwärtiger Zustand ist das Ergebnis einer teilweisen Zerstörung und aufeinanderfolgenden Begräbnisse.
Die Historiographie des Tempels war geprägt von geografischer Verwirrung, wie der irrtümliche Zusammenhang mit Ruinen in Varennes-sur-Usson, der irrtümlich als Tempel von Bassa-Gallia identifiziert wurde. Pierre-François Fournier korrigierte diese Interpretationen, indem er seinen Clermontesischen Standort dank antiken Quellen und archäologischen Ausgrabungen bestätigte. Die jüngste Forschung, einschließlich des Topographischen Atlas von Clermont-Ferrand (2021), zeigt ihre Rolle in der religiösen und urbanen Landschaft der Arberstadt.
Der Tempel illustriert den römischen Einfluss in Gaul, kombiniert imperiale Bautechniken (Größe Stein, luxuriöses Dekor) und lokale Kultfunktionen. Seine Zerstörung durch die Alamans spiegelt die Schwierigkeiten des Unteren Reiches wider, während sein Gallischer Name, Vasso-Galate, eine mögliche Hingabe an eine indigene oder synkrete Göttlichkeit hervorruft. Die kontinuierlichen Ausgrabungen und Studien bereichern das Verständnis dieses emblematischen Denkmals der alten Auvergne.
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