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Théâtre des Folies Bergère in Paris à Paris 1er dans Paris 9ème

Patrimoine classé
Théâtre
Théâtre ou salle de spectacle de Paris

Théâtre des Folies Bergère in Paris

    32 Rue Richer
    75009 Paris 9e Arrondissement
Eigentum einer öffentlichen Einrichtung
Théâtre des Folies Bergère à Paris
Théâtre des Folies Bergère à Paris
Théâtre des Folies Bergère à Paris
Théâtre des Folies Bergère à Paris
Théâtre des Folies Bergère à Paris
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Théâtre des Folies Bergère à Paris
Théâtre des Folies Bergère à Paris
Théâtre des Folies Bergère à Paris
Crédit photo : de:Benutzer:MarkGGN - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
2 mai 1869
Eröffnung
1871
Transformation von Léon Sari
1886
Erfindung der Zeitschrift
1912
Erste vollständige Nude
1926
Art Deco Renovierung
7 novembre 1990
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassade auf der Straße; Zimmer und Gehweg (Box 09: 03 AX 135): Anmeldung bis 7. November 1990

Kennzahlen

Louis Montrouge - Gründer Initiator des Theaters 1869.
Léon Sari - Transformer Erstellte 1871 den Wintergarten.
Édouard Marchand - Neuer Direktor Die Zeitschriften wurden im Jahre 1886 gestartet.
Loïe Fuller - Amerikanische Tänzerin Abbildung der Shows im späten 19. Jahrhundert.
Paul Derval - Regie (1918-1966) Modernisierung des Kabaretts und Zusammenarbeit mit Josephine Baker.
Hélène Martini - Regisseur und ehemaliger Künstler Direkt ab 1974 nach einer Schaufensterkarriere.

Ursprung und Geschichte

Das Théâtre des Folies Bergère, 32 rue Richer im 9. Arrondissement von Paris, wurde am 2. Mai 1869 unter der Leitung von Louis Montrouge eingeweiht. Ursprünglich wurde ein in einen Showroom umgewandelter Bettwarenladen, der den Namen Folies Treviso annahm, bevor er zum Folies Bergère wurde, mit Bezug auf den Wahnsinn (ein Unterhaltungshaus aus dem 18. Jahrhundert) und die nahegelegene Bergère Straße. Als Kaffeeshow konzipiert, ermöglicht es der Öffentlichkeit, während der Aufführungen zu trinken und zu rauchen, Operetten, Ballett und Lieder zu mischen. Der Raum mit einer Kapazität von 1.200 Sitzen wird für seine Akustik kritisiert, aber für seine Eleganz und moderne Bühnengestaltung gelobt, wie die Revue et gazette musicale de Paris im Mai 1869.

Im Jahre 1871 verwandelte Léon Sari die Einrichtung durch die Hinzufügung eines Wintergartens, typisch für Musikhallen, wo die Zuschauer frei reisen. Die Fassade wurde 1905 in einem Jugendstil von Niermans umgebaut, dann komplett renoviert 1926 von Maurice Pico, der ihm seine aktuelle Art Deco-Auftritt, gekennzeichnet durch eine goldene Bas-Relief darstellen Tänzer Lila Nikolska. Unter der Leitung von Édouard Marchand (ab 1886) erfand das Theater das Musik-Halle-Magazin mit einer großen Show und engagierten Figuren wie die amerikanische Tänzerin Loïe Fuller. 1912 überquerte er einen kühnen Kurs mit dem ersten Auftritt einer Frau völlig nackt auf der Bühne.

Von 1918 bis 1966 leitete Paul Derval die Folies Bergère und machte es zu einem Kabarett-Tempel, Umstrukturierung der Halle 1928 und Schließung der freien Bewegung mit dem Walker. Er arbeitete mit Künstlern wie Josephine Baker zusammen, die 1936 aus New York für das Magazin En Super Folies zurückkehrten und markierte auffällige visuelle Elemente wie Federkostüme. 1974 übernahm Hélène Martini, ehemaliges Nude-Modell der Folies und Überlebende der Konzentrationslager, nach Antonia Derval. Das Theater änderte seine Hände 2011 (von Lagardère gekauft) und 2020 (abgebrochener Verkauf), während es ein kulturelles Symbol blieb, wie die Hommage an Charlie Hebdo im Jahr 2018 bewiesen.

Die Architektur des Bergère Folies spiegelt seine Entwicklung wider: ursprünglich von Plumeret in einem eklektischen Stil vom Ende des Zweiten Reiches entworfen, wird das Gebäude in ein Art Deco-Gebäude umgewandelt, das seit 1990 als historisches Denkmal für seine Fassade, Halle und Gehweg eingestuft wurde. Der Ort inspiriert auch Literatur (Bel-Ami de Maupassant, Nana de Zola), Malerei (Un bar aux Folies Bergère de Manet) und Kino, während die Begrüßung Persönlichkeiten wie Carmen Tórtola Valencia oder Jacqueline Schalley, gewählt die schönste Frau von Frankreich im Jahr 1926. Sein Vermächtnis bestand durch mythische Zeitschriften (Folies sur Folies 1922, J-aime à la Folie 1975) und seine Rolle in der Pariser kollektiven Phantasie.

Die Folies Bergère verkörpert die Audacity und Modernität der Pariser Shows, vom Café-Konzert bis zur Musikhalle und dann Kabarett. Ihre Geschichte mit gesellschaftlichen Ereignissen (Befreiung des weiblichen Körpers, Weltkriege) und künstlerischen (Avantgarden, internationale Sterne) macht es zu einem Spiegel der kulturellen Transformationen Frankreichs, vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Der Ort, immer aktiv, bleibt mit dem festlichen und subversiven Geist der Montmartre und Pariser Nächte verbunden.

Externe Links

Besuchsbedingungen

  • Conditions de visite : Ouvert toute l'année
  • Période d'ouverture : Horaires, jours et tarifs sur le site officiel ci-dessus.