Bau von Viadukt 1865-1867 (≈ 1866)
Regie Charles Dombre für die PLM.
1869
Kommission
Kommission 1869 (≈ 1869)
Integration in die Bahnlinie.
28 décembre 1984
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 28 décembre 1984 (≈ 1984)
Im HM-Inventar enthalten.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Viaduc (Sache B 700, 236): Auftragseingang vom 28. Dezember 1984
Kennzahlen
Charles Dombre - Chefingenieur
Hersteller von Viadukt für PLM.
MM. Joubert et Ruelle - Technische Mitarbeiter
Charles Dombres Assistenten.
Ursprung und Geschichte
Das Chamborigaud Viadukt ist eine Mauerbahnstruktur am Rande des Cevenol Dorfes Chamborigaud, im Gard. Es erstreckt sich über das Luech-Tal, das auch als Luech Viadukt bekannt ist. Sein nördlicher Teil, bestehend aus 6 Bögen und einem Halbarch, erstreckt sich über die Nachbarstadt Chambon. Die Struktur, mit einer Gesamtlänge von 384 Metern, kombiniert 12 Bögen von 14 Metern und 17 Bögen von 8 Metern, beschreibt eine atypische Kurve, deren Konkavität vorwärts gerichtet ist.
Dieser Viadukt wurde zwischen dem 1. Oktober 1865 und dem 1. Mai 1867 vom Ingenieur Charles Dombre, unterstützt von den Herren Joubert und Ruelle, für die Compagnie des chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée (PLM) gebaut. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde ein ehrgeizigeres Projekt bevorzugt, das auf der Linie eine Spullinie mit einer Kurve von 200 Metern Radius und einer Rampe von 25 auferlegt, die die Geschwindigkeit der Züge begrenzt. Es wurde 1869 in Betrieb genommen und ist Teil der Linie Saint-Germain-des-Fossés in Nîmes-Courbesac, zwischen Chamborigaud und Génolhac Stationen.
Das Viadukt wurde bis zum 28. Dezember 1984 in die Bestandsaufnahme historischer Monumente eingetragen, was seinen Erbwert erkennt. Seine Höhe von 46,30 Metern und seine Mauerwerksstruktur machen es zu einem bemerkenswerten Beispiel der Eisenbahntechnik des 19. Jahrhunderts. Die Krümmungsstrahlen unterscheiden sich zwischen Nord (240 m) und Süd (200 m), was die topographischen Zwänge des Cevenole-Tals widerspiegelt.
Heute bleibt das Viadukt ein wesentlicher Bestandteil der lokalen Landschaft und ein Zeugnis für die industrielle Geschichte der Region. Seine funktionale Architektur und Integration in eine steile natürliche Umgebung veranschaulichen die technischen Herausforderungen, die die Ingenieure der Zeit überwinden. Verfügbare Quellen (Wikipedia, Monumentum) bestätigen seine historische und technische Bedeutung.
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