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Villa l'Artaude in Pradet au Pradet dans le Var

Patrimoine classé
Maison d'architecte
Patrimoine de vilégiature
Villa
Var

Villa l'Artaude in Pradet

    Impasse Emile
    83220 Le Pradet

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1928
Treffen Le Corbusier - Helene de Mandrot
1930-1931
Bau der Villa
juillet 1931
Bewegung der Gräfin
29 décembre 1987
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die Villa (ca. C 799, 2614, 2617) : Klassifizierung nach Dekret vom 29. Dezember 1987

Kennzahlen

Le Corbusier (Charles-Edouard Jeanneret) - Architekt Designer der Villa l'Artaude
Hélène de Mandrot - Sponsor und Schirmherr Projektträger und Muse
Dominique Aimonetti - Lokaler Unternehmer Direktor des Mauerwerks
Jacques Lipchitz - Sculptor Autor von Gartenwerken

Ursprung und Geschichte

Die Villa l'Artaude, auch bekannt als "Villa Mandrot", wurde 1930 von Le Corbusier für Hélène de Mandrot, Schweizer Schirmherr entworfen. Dieses Ferienhaus, in Stein gebaut nach der lokalen Technik des Incertum, zeichnet sich durch seinen L-Plan und seine Module von 4x4 Metern. Der Stahlbetonboden, getragen von einer groben Mauerwerk, und die Glaswände verleihen ihm einen mediterranen Charakter, der einzigartig in der Arbeit des Architekten ist.

Die Gräfin Mandrot, die auf dem ersten internationalen Kongress der modernen Architektur 1928 Le Corbusier traf, bat ihn um ein "kleines, einfaches Haus, wie seine Mutter". Die Arbeit unter Leitung des lokalen Unternehmers Dominique Aimonetti wurde 1931 abgeschlossen. Die dreiseitig geschlossene Gartenterrasse beherbergte zwei Skulpturen von Jacques Lipchitz: Le Chant des vowelles (1931) und Nu mit Gitarre (1928).

Sobald er sich im Juli 1931 bewegte, änderten die Arrangements (Seam, Rollläden, beschichtet) das ursprüngliche Design teilweise. 1987 als historisches Denkmal eingestuft und mit einem Erbe aus dem 20. Jahrhundert gekennzeichnet, bleibt die Villa ein privates Anwesen. Die Architektur, die Minimalismus und Landschaftsintegration kombiniert, verdeutlicht die Anpassung von Le Corbusier an lokale Zwänge und die Wünsche seines Sponsors.

Heute hält die Villa wenige originelle Innenelemente, mit Ausnahme der Badewanne. Seine Klassifizierung schützt das gesamte Gebäude (cadastre C 799, 2614, 2617), was seine Bedeutung in der Geschichte der modernen Architektur in der Provence-Alpes-Côte d'Azur bezeugt.

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