Logo Musée du Patrimoine

Alle Französisches Erbe klassifiziert nach Regionen, Abteilungen und Städten

Villa Mirande à Saint-Cloud dans les Hauts-de-Seine

Villa Mirande

    7 Rue de Montesquiou
    92210 Saint-Cloud
Privatunterkunft

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1922-1928
Bau der Villa
1928
Verkauf an Émile Sabatier
1928-1931
Innenreparaturen
17 mars 1986
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die Villa (cad. 1983 KI 338): Anmeldung bis 17. März 1986

Kennzahlen

Louis Sue - Architekt Designer der Pläne der Villa.
Yves Mirande - Dramaturgie und Filmemacher Erster Besitzer und Sponsor.
Gustave Quinson - Direktor des Palais Royal Theatre Ursprünglicher Sponsor der Villa.
Émile Sabatier - Industrie Zweiter Besitzer nach 1928.
André Mare - Maler Mitarbeiter der Innendekoration.
Paul Vera - Landschaft Architekt Autor von geschnitzten Mascarronen.

Ursprung und Geschichte

Die Villa Mirande wurde zwischen 1922 und 1928 in Saint-Cloud für den Spiel- und Filmemacher Yves Mirande auf den Plänen des Architekten Louis Sue erbaut. Ursprünglich von Gustave Quinson, Direktor des Palais-Royal Theaters in Auftrag gegeben, verkörpert es eine Mischung aus klassischer Eleganz und Moderne, die die Tore des 18. Jahrhunderts hervorruft. Die von Künstlern wie dem Maler André Mare oder dem Eisenmacher Richard-Georges Desvallières signierte weißbeschichtete Mühlenarchitektur und Innendekoration machen es zu einem einzigartigen Zeugnis der Art Deco-Ästhetik.

Die Villa wurde 1928 an den Industriellen Émile Sabatier verkauft und wurde bis 1931 von der Compagnie des Arts Français geleitet. Obwohl das Anwesen seither fragmentiert ist, behält das Hauptgebäude, das 1986 als Historisches Denkmal klassifiziert wurde, seine Mascara, die von Landschaftsarchitekt Paul Vera geschnitzt wurden. Seine Geschichte spiegelt die künstlerischen Kooperationen der Zeit und die Schirmherrschaft der kulturellen und industriellen Eliten wider.

Die Villa liegt bei 3 rue de Montesquiou in Saint-Cloud (Hautes-de-Seine) und zeigt das Vermächtnis der verrückten Jahre in Île-de-France. Seine Inschrift im Inventar der historischen Denkmäler schützt ein Werk, wo Architektur und dekorative Kunst Dialog, Markierung der Höhepunkt einer künstlerischen Bewegung, die Wohn-Luxus in der Zwischenkriegszeit neu definiert.

Externe Links