Bau des Orvaler Herrenhauses 1611 (≈ 1611)
Ehemalige Gerechtigkeit des ersten Friedens.
1908
Fondation de la Brewery Méans Camerlynck
Fondation de la Brewery Méans Camerlynck 1908 (≈ 1908)
Verarbeitung in einen Industriestandort.
1920-1957
Aktivität unter Fournier Camerlynck
Aktivität unter Fournier Camerlynck 1920-1957 (≈ 1939)
Bierproduktion bis 4000 hl.
1951
Zusätzliche Inventarisierung
Zusätzliche Inventarisierung 1951 (≈ 1951)
Schutz von Fassaden und Dächern.
1962
Dauerhafte Schließung der Website
Dauerhafte Schließung der Website 1962 (≈ 1962)
Ende des industriellen Einsatzes.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Fassaden und Dachungen: Inschrift durch Dekret vom 11. Januar 1951
Kennzahlen
Famille Méens Camerlynck - Gründer der Brauerei
Besitzer um 1908.
Famille Fournier Camerlynck - Brauereibetreiber
Führer von 1920 bis 1957.
Ursprung und Geschichte
Das Alte Friedens-Justizhaus Zegerscappel ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, ursprünglich ein Haus aus Orval, das 1611 erbaut wurde. Dieses Gebäude, das seit 1951 teilweise in der ergänzenden Inventar der historischen Denkmäler aufgeführt ist, wurde auch als Arbeitgeberwohnung genutzt. Seine Architektur kombiniert ein erhöhtes Erdgeschoss mit flämischen Dachziegeln für die Fertigungswerkstatt und ein quadratisches Stockwerk mit Schiefer polygonal Dach für den Wohnbereich.
Um 1908 wurde der Standort in eine Brewery Means Camerlynck umgewandelt, auch bekannt als Brauerei der Hoffnung. Die Wohnung des Brauers nimmt das ehemalige Herrenhaus ein. In den 1920er Jahren nahm das Unternehmen den Namen Fournier Camerlynck und produzierte bis zu 4.000 Hektoliter Bier im Jahr 1946 mit vier Personen. Die Brauerei beendete ihre Tätigkeit 1957, dann wurde ein Getränkedepot bis 1962, bevor sie endgültig ausgenutzt wurde.
Das Gebäude illustriert den Übergang zwischen einem alten gerichtlichen Gebrauch (Friedenshof) und einer modernen industriellen Berufung (Brasserie), die typisch für Kulturerbeumwandlungen in der Hauts-de-France ist. Die seit 1951 geschützten Fassaden und Dächer bezeugen diese duale Geschichte, vermischen seigneuriales Erbe und Arbeitsgedächtnis.